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Besser schlafen: Warum Matratzen, Lattenrost und Bettwäsche stimmen müssen

Wie man sich bettet so liegt man – dieses geflügelte Wort trifft im Falle von Matratzen, Lattenrost und Bettwäsche eindeutig zu. Wer sich für eine gute Matratze entscheidet, verbessert nicht nur die Schlafqualität. Ein ruhiger Schlaf wirkt sich grundsätzlich positiv auf die Lebensqualität aus. Warum Matratzen, Lattenrost und Bettwäsche stimmen müssen und welchen Einfluss sie auf Gesundheit und Wohlbefinden haben, ist Thema dieses Beitrags.

Himmlisch schlafen – in diesem Bett kein Problem?

Das richtige Bett finden und sich gesund schlafen

Ein Bett hat unterschiedliche Bestandteile und das optimale Zusammenspiel sorgt für höchsten Komfort. Ein Bettgestell aus naturbelassenen Materialien, temperaturgerechte Bettwäsche, die passende Matratze und das optimale Lattenrost – alles zusammen sorgt für die idealen Voraussetzungen für einen gesunden und erholsamen Schlaf.

Um sich gesund und bequem zu betten, ist der Kauf hochwertiger Produkte der beste Weg. Stiftung Warentest ist ein Garant für die Prüfung von Qualitäten unterschiedlicher Produkte. So wurde zum Beispiel die Matratze Schlaraffia Viva Plus Aqua Test mit guten Noten bedacht. Kunden sind zufrieden und bescheinigen ihr ebenfalls gute Eigenschaften. Neben dieser Matratze gibt es noch viele andere, die durchaus infrage kommen – und es muss nicht immer der Testsieger sein. Im Tutorial „7 Top-Tipps zum Matratzen-Kauf“ können Interessenten nachlesen, wie sie die richtige Matratze finden.

Beim Kauf eines passenden Lattenrostes sollten Verbraucher ebenfalls mit Bedacht vorgehen. Ein Federholzlattenrost ist im deutschen Schlafzimmer am häufigsten zu finden, muss aber nicht die beste Wahl sein. Tellerrahmenroste zum Beispiel sind zwar nicht so häufig anzutreffen, bieten aber eine einzigartige Stützfunktion.

Sie sind für Latexmatratzen, Formschaummatratzen, Kaltschaummatratzen und Viscoschaumatratzen geeignet. Eine Auswahl verschiedener Lattenroste ist auf Lattenrost.org zu finden. Federholzrahmen, Rollroste, Tellerlattenroste, elektrische Lattenrosten und andere Typen sind vertreten.

Die richtige Bettwäsche unterstützt gesunden Schlaf

Um gut zu schlafen, ist die richtige Bettwäsche wichtig. Jeder Mensch zieht sich im Sommer ja schließlich auch anders an, als im Winter. Betrachtet man die Bettwäsche als Kleidung fürs Bett, sollte ebenfalls das passende Material zur herrschenden Temperatur ausgewählt werden. Es gibt Stoffarten, die besonders für wärmere Monate geeignet sind und Stoffarten für die kalte Jahreszeit.

Angenehm kühle und besonders saugfähige Bettwäsche ist im Sommer vorzuziehen, angeraute Bettwäsche mit weichem Griff ist für den Winter erste Wahl. Die nachfolgende Tabelle zeigt einen schnellen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften der unterschiedlichen Stoffe.

Renforcé-Bettwäsche Diese Qualität ist die Standard Webart, gefertigt aus Baumwolle. Das Gewebe ist mittelfein und strapazierfähig. Die Oberfläche ist weich und glatt. Renforcé-Bettwäsche wirkt temperaturausgleichend und nimmt Feuchtigkeit auf. Perfekt als leichte Sommerbettwäsche.
Jersey-Bettwäsche Jersey reguliert das Klima, ist weich, elastisch und geschmeidig. Der Stoff ist sehr saugfähig. Interlock-Jersey ist dick und für den Winter geeignet, Singel-Jersey für den Sommer und die Übergangsphasen.
Seersucker-Bettwäsche Bügelfrei mit leichtem Kreppeffekt ermöglicht diese Bettwäsche die Luftzirkulation. Empfehlenswert bei hohen Temperaturen.
Perkal-Bettwäsche, Seiden-Bettwäsche Diese Stoffe sind fest und leicht, ähnlich wie ein Hemd-/Blusenstoff. Atmungsaktiv halten sie die Haut kühl und sind für den Sommer geeignet.

Frische Bettwäsche unterstützt gesunden Schlaf.

Wenn der Schlaf fehlt

Fast 30 % eines Tages schläft der Mensch auf einer Matratze, einer Couch, dem Bürostuhl, im Zug oder anderswo. Regelmäßige Erholungsphasen braucht der Körper, um sich zu regenerieren. Wer 48 Stunden lang nicht geschlafen hat, kann sich nicht mehr konzentrieren. Selbst einfache Dinge gelingen nicht mehr.

Obwohl das jeder weiß, nehmen nicht alle das lebenswichtige Grundbedürfnis Schlaf ernst genug. Schlafstörungen entwickeln sich und werden als Bagatelle abgetan. Doch wenn der Schlaf ständig gestört wird, drohen gesundheitliche Konsequenzen:

  • Herz Kreislaufbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Anfälligkeit für Erkältungen
  • grundsätzlich eingeschränkte geistige Leistungsfähigkeit

Menschen mit zu wenig Schlaf sind geistig also nicht mehr auf der Höhe. Bewegt sich eine solche Person im Straßenverkehr und führt dabei ein Auto, können die Folgen tödlich sein. Fakt ist, dass eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle Übermüdung ist. Ein guter Grund, für einen erholsamen Schlaf zu sorgen.

Schlaf und der Einfluss auf Hunger, Sättigung und Libido

besser Schlafen
besser Schlafen

Wer nicht ausreichend schläft oder unter Schlafstörungen leidet, schadet dem Stoffwechsel. Über diesen Weg nimmt Schlaf Einfluss auf den Regelkreis von Hunger und Sättigung. Hormone spielen eine Rolle im Stoffwechselgeschehen. Fehlt der Schlaf, können die nötigen Hormone nicht ausgeschüttet werden.

Deshalb können dauerhafte Schlafstörungen Ursache für überflüssige Pfunde sein. Außerdem ist es erwiesen, dass mangelnder Schlaf Diäterfolge negativ beeinflusst oder gar komplett verhindert. In schweren Fällen führt gestörter Schlaf sogar zu einer manifesten Stoffwechselkrankheit wie Diabetes mellitus.

Eine amerikanische Studie brachte ans Licht, dass Personen, die maximal 4 Stunden pro Nacht schlafen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 % Übergewicht entwickeln. In der Referenzgruppe waren Studienteilnehmer, die jede Nacht 7-9 Stunden durchschliefen. In der Studie stellten die Wissenschaftler folgendes fest:

  • Wer durchschnittlich 5 Stunden schläft, hat ein erhöhtes Risiko für Übergewicht von 50 %.
  • Wer durchschnittlich 6 Stunden schläft, hat ein erhöhtes Risiko für Übergewicht von 23 %
  • Gestörter, unruhiger („schlechter“) Schlaf, steigert die Ausschüttung des appetitanregenden Hormons Ghrelin im Körper.
  • Gleichzeitig wird die Ausschüttung des Hormon Leptin vermindert, dass Hungergefühle herunterregelt.

Betroffene entwickeln unter anderem aus diesen Gründen langsam aber sicher Übergewicht bzw. verhindern, dass eine Diät so erfolgreich verläuft, wie sie verlaufen könnte. Viel Schlaf macht zwar nicht unbedingt schlank, aber

  • zu wenig Schlaf,
  • schlechter Schlaf und
  • gestörter Schlaf bringt

das Hormonsystem aus der Balance und kann langfristig zu Gewichtszunahme führen bzw. Diäterfolge verhindern. Und eine weitere Feststellung wurde in der Fachwelt mit Interesse quittiert: Forscher der University of Michigan Medical School veröffentlichten im Journal of Sexual Medicine eine Studie, die sich mit dem Zusammenhang zwischen gesundem Schlaf und der Libido beschäftigten.

Sie zogen aus ihrer Untersuchung die Schlussfolgerungen, dass Frauen mit zu wenig Schlaf eine verminderte Libido entwickeln. Aus den zitierten wissenschaftlichen Studien lässt sich ableiten, dass besonders Frauen von ausreichend Schlaf in vielerlei Hinsicht profitieren.

Wie gesunder Schlaf die Lebensqualität steigert

Gesunder Schlaf läuft in Phasen ab. Es gibt maximale Entspannung im Tiefschlaf, hohe Hirnaktivität in der Traumphase. Anspannung und Entspannung wechseln in einem stetigen Rhythmus innerhalb von rund 90 Minuten. Zwischen 4-6 Schlafphasen durchlaufen Erwachsene in der Nacht.

Dieser stetige Rhythmus führt dazu, dass Körper und Geist regenerieren und leistungsfähig bleiben. Es ist durchaus möglich, sich buchstäblich gesund und fitt zu schlafen. Während der Nachtruhe setzen sich lebenswichtige Prozesse im Körper in Gang.

Das Gehirn schüttet Wachstumshormone aus, die neue Zellen bilden. Wunden heilen, Knochen wachsen, die Haut und die Organe erneuern sich. Das Gehirn vernetzt seine Nervenzellen neu, speichert Eindrücke des Tages und verankert sie dauerhaft. Auch motorische Fähigkeiten wie zum Beispiel das Spielen eines Musikinstruments oder balancieren werden verinnerlicht. Das alles zusammen genommen resultiert in einen leistungsfähigen Körper und einen wachen Geist.

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