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Hinweise zur Matratzenpflege

Wollen Sie an Ihrer neuen Matratze lange Freude haben, dann sollten Sie unbedingt folgende Hinweise so gut es geht befolgen.

Benutzen Sie einen Matratzenschoner (mehr Infos zu Matratzenschonern und Infos zu Toppern). Die Matratze wird nicht in die Lücken vom Lattenrost gequetscht und ein Luft- und Feuchtigkeitsstau wird verhindert.

Die Matratze sollte zu 2/3 die Außenkante des Bettes überragen. Während des Schlafens verliert der Mensch in der Nacht etwa einen halben Liter Flüssigkeit (Schweiß). Der Schweiß mit seinen Fetten, Giften, Salzen, Schlacken, Talgen und vielem anderen mehr gelangt unter anderem auch in die Matratzen. Wasserdichte Matratzenschoner sind somit von großem Vorteil.

Dort wird die Feuchtigkeit unter anderem durch die Luftzufuhr ausgetauscht. Ist keine oder nur eine geringe Luftzufuhr vorhanden, entsteht ein Freuchtigkeits- und Wärmestau, der dazu führen kann, dass sich Schimmelpilze bilden.

Verwenden Sie bei besonders starker Tranpiration ein Unterbett. Das Unterbett verhindert, das Körperflüsigkeiten in die Matratzen gelangen, was wiederum die Lebensdauer verlängert.

Hinweise zur Matratzenpflege
Hinweise zur Matratzenpflege

Die Schlafzimmertemperatur sollte bei ca. 15-18° Celsius liegen und die Luftfeuchtigkeit sollte nicht höher als 50% betragen. Wenn es zu kalt in Ihrem Schlafzimmer ist, kommt eine erhöhte Kondenswasserbildung zustande, was wiederum Schimmelbildung zur Folge haben könnte. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann Rheuma verursachen, im Umkehrschluss kann eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit die Atmungsorgane gefährden und zu anderen Erkrankungen führen.

Lüften Sie Ihre Matratzen bei jedem Bettneubezug gründlich aus. Durch das auslüften, gelangt die Luft auch an Stellen, wo normalerweise keine Luft oder nur schlecht Luft hinkommt. Achten Sie außerdem darauf, das die Luft auch von unten an die Matratzen gelangen. Mit einem zusätzlichen Lattenrost sind Sie schon mal gut bedient, allerdings sollte auch dafür gesorgt werden, dass vom Lattenrost aus Luft an die Matratze gelangen kann.

Die Luftzirkulation sollte gerade am Tage, wenn niemand im Bett liegt gewährleistet sein, damit die Körperflüssigkeiten der Nacht verdampfen können. Auf dicke Bett- oder Tagesdecken sollten Sie verzichten oder aber diese so auf die Matratze legen, das sie noch Atmen und die Flüssigkeiten an die Luft abgeben kann. Dicke Bett- und Tagesdecken können die aufgenommenen Flüssigkeiten nicht aufnehmen.

Wenden Sie die Matratzen regelmäßig, um die Haltbarkeit zu verlängern. Beim Wenden sollten nicht nur Ober- und Unterseite getauscht werden, sondern auch die Kopf- und Fußzone.

Nach ca. zehn Jahren sollten Sie die Matratzen aus Hygienischen Gründen austauschen, egal wie gut sie noch zu sein scheint.

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