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Kinderbettmatratzen Test und Preise sind Kaufentscheidung Nr.1

Bei Babymatratzen muss man noch auf andere Kriterien acht geben, als bei etwas größeren Kindern

Eltern, die das erste Mal eine Kinderbettmatratze kaufen, sind von dem riesigen und recht unübersichtlichen Angebot mit Sicherheit erst einmal überfordert. Was ist wirklich wichtig? Und was sind nur Werbeslogans, mit denen man Käufer locken möchte?

Worauf muss ich wirklich beim Kauf der Kinderbettmatratzen achten und was kann ich guten Gewissens vernachlässigen? Und nicht zuletzt, wieviel Geld muss ich für eine gute Kinderbettmatratze  eigentlich wirklich ausgeben?

Was sind Kinderbettmatratzen?

Zunächst sind Kinderbettmatratzen natürlich deutlich kleiner als Matratzen für Erwachsene.

Kinderbettmatratzen Größen Für welches Alter bzw. Größe geignet?
Breite x Länge
    60 x 120cm Babymatratze für Babys und Kleinkinder. Geeignet bis zu einer Körpergröße von max. 100cm, also bis ca. 2 Jahre.
    70 x 140cm  Kleine Kinder bis zu einer Größe von ca. 120cm (bis ca. 5-6 Jahre)
    70 x 160cm  Kinder bis zu einer Größe von 140cm (ca. 6-9 Jahre)
    80 x 160cm  Kinder bis zu einer Größe von 140cm (ca. 6-9 Jahre)
    90 x 160cm  Kinder bis zu einer Größe von 140cm (ca. 6-9 Jahre)

Bei Babymatratzen muss man noch auf andere Kriterien acht geben, als bei etwas größeren Kindern.
Was besonders wichtig ist, werden wir im folgenden erklären.

Sind Liegezonen und Härtegrad für Kinderbettmatratzen wichtig?

Babymatratzen
Babymatratzen sollten nicht zu weich sein

Da kann  man von vornherein ziemlich sicher sagen: nein. Gerade der Härtegrad besitzt eh recht wenig Aussagekraft. Es gibt hier keine Normen und jeder Hersteller weist den Härtegrad völlig verschieden aus. Er lässt so gut wie keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Härte zu.

Das wichtigste Kriterium ist, dass das Kind ganz einfach nicht zu weit einsinkt. Manche Matratzen verfügen über eine Babyseite und eine Kleinkindseite. Aber testen sie es einmal selbst: Sie werden keine nennenswerten  Unterschiede feststellen. Diesen subjektiven Eindruck untermauerte auch der objektive Kinderbettmatratzen Test der Stiftung Warentest im Jahre 2014. Säuglinge und Kleinkinder haben auf beiden Seiten gut gelegen, Unterschiede bei den Liegeeigenschaften waren marginal.

Kinder haben natürlich ein viel geringeres Gewicht als wir Erwachsenen, deshalb machen unterschiedliche Liegezonen für Kinderbettmatratzen so gut wie keinen Sinn. Die Wirbelsäule von kleinen Kindern und Babies  hat noch nicht gleich die später typische S-Form.  Eine spezielle Stützung an der einen oder anderen Stelle ist deshalb nicht erforderlich.  Viel wichtiger ist eine durchgehende, gut elastische aber feste Unterlage.

Was ist denn nun wirklich wichtig bei Kinderbettmatratzen?

1. Eine stabile Trittkante

Sobald das Baby oder Kleinkind sich im Bett aufrichten kann, fängt es natürlicherweise an zu hopsen und das Bettchen als Trampolin zu verwenden. Extrem wichtig für eine Kinderbettmatratze ist deshalb eine stabile Trittkante. Hat die Kinderbettmatratze keine stabile Trittkante, senkt sich die Kante ab, sobald die Kinderfüßchen dort hin treten.

Das Füßchen kann dann leicht zwischen Bettkante und Matratze geraten. Das kann zu Verletzungen führen, die sich mit einer stabilen Trittkante verhindern lassen. Testen Sie also unbedingt vor dem Kauf bei verschiedenen Matratzen für Kinderbettchen, wie tief man die Kante herunterdrücken kann. Ich bin sicher, Sie werden deutliche Unterschiede feststellen.

2. Gebrauchte Kinderbettchen & Matratzen

Es ist üblich und auch im Sinne der Umwelt, dass gut erhaltene Kinderbettchen gern weitergegeben werden.  Sind Bettgestell und Lattenrost noch in Ordnung, spricht ja auch gar nichts dagegen. Allerdings würden wir Ihnen wirklich dringend empfehlen, eine neue und passende Matratze für das Kinderbettchen anzuschaffen.

Gebrauchte Matratzen können mit Pilzen (Schimmelpilze), Bakterien und auch Milben verunreinigt sein, auch wenn sie äußerlich noch völlig sauber erscheinen. Viele schreiben solchen Verunreinigungen den plötzlichen Kindstod zu. Da dies aber nicht wissenschaftlich belegt ist, möchten wir hier keine Panik schüren.

Allerdings sollte einem der gesunde Menschenverstand schon sagen, dass eine gebrauchte Matratze nicht gerade hygienisch einwandfrei sein wird.

3. Wie weich oder hart sollte die Kinderbettmatratze sein?

Wie bereits oben beschrieben, sagt der angegebene Härtegrad nicht wirklich viel aus. Generell sollte die Kinderbettmatratze  nicht zu weich sein. Die Matratze muss das Kindchen unterstützen und eine gewisse Festigkeit haben. Ist die Kinderbettmatratze zu weich, bietet sie dem recht schnell wachsenden Kinderkörper und Wirbelsäule und Rücken keinen Halt. Die Wirbelsäule sollte aber ausreichend gestützt werden.

Eine zu weiche Kinderbettmatratze  kann zudem auch richtig gefährlich werden: Liegt das Kleine auf dem Bauch und der Kopf sinkt zu stark ein, kann es unter ungünstigen Umständen zu Atemnot kommen.

Ein  guter Richtwert ist, dass das Kind im Liegen nicht weiter als 3-4cm tief in die Matratze einsinken sollte.

4. Die Kinderbettmatratze sollte frei von Schadstoffen sein

Kinderbettmatratzen
Kinderbettmatratzen dürfen keine Schadstoffe enthalten

Hier kann man meist Entwarnung geben. Die Hersteller von Kinderbettmatratzen scheinen sich ihrer Verantwortung durchaus bewusst zu sein. So wurde schon im Jahre 2010 bei einem Test von ÖKO-TEST festgestellt, dass alle 15 getesteten Matratzen mit gut bis sehr gut abschnitten. Bei einer Wiederholung des Tests (erschienen im ÖKO-TEST Heft 14.01.2016) schnitten die getesteten Matratzen wieder gut bis sehr gut ab.

Die Matratze sollte aber auf jeden Fall über das Siegel „Öko-Tex Standard 100“ (das 100er Siegel gewährleistet schadstofffreie Garne, Gewebe und Textilien) verfügen.

Nichtsdestotrotz riechen viele neue Matratzen sehr stark, wenn man sie nach dem Kauf aus der Verpackung nimmt. Das ist nichts Gefährliches und der Herstellung z.B. bei Kaltschaum geschuldet. Hier ist unsere Empfehlung, diese mindestens 24h, besser etwas länger, auslüften zu lassen. Sie sollten keinen Geruch mehr wahrnehmen, bevor Sie Ihren Sprößling auf der neuen Matratze zur Ruhe betten.

5. Die Kinderbettmatratze muss sich gut reinigen lassen

Kleinen Kindern passiert im Schlaf immer wieder mal ein kleines Malheur. Hat die Windel hierbei ihren Dienst versagt, muss sich die Kinderbettmatratze gut reinigen lassen. Eine Selbverständlichkeit sollte deshalb hier ein bei 60°C waschbarer Bezug sein, den man einfach und unkompliziert abnehmen kann.

Sollte der Bezug nur bei 40°C waschbar sein, würde ich beim Kauf die Finger von der Matratze lassen. Erst bei 60°C tötet man bei der Wäsche auch wirklich Keime ab. Bei 40°C geschieht eher das Gegenteil…

Selbstverständlich kann man zum Schutz der Matratze auch eine bei 60° waschbare, passende Matratzenauflage verwenden. Diese sollte aber nicht, wie früher üblich, aus Gummi sein. Die Kinder schwitzen darauf einfach zu stark. Es gibt inzwischen wirklich bessere atmungsaktive Alternativen.

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Kinderbettmatratzen Test

Die meisten Menschen von heute möchten sich vor dem Kauf versichern, eine qualitativ hochwertige Matratze für ihr Kind anzuschaffen. Denn nur Produkte, die qualitativ sind, bringen auch den gewünschten Erfolg. Doch Qualität muss nicht immer teuer sein, wie manche Tests beweisen. Tests von bekannten Organisationen helfen dabei, keine schlechte Entscheidung zu treffen.

So erscheint beispielsweise in regelmäßigen Abständen eine Ausgabe der Stiftung Warentest zum Thema Matratzen, darunter auch Kinderbettmatratzen. Sind die Kinderbettmatratzen Stiftung Warentest geprüft, können die Ergebnisse dem Verbraucher bei der Auswahl helfen. Denn regulär sind nicht nur Plus- und Minuspunkte innerhalb des Tests zu finden, sondern ebenfalls der Preis.

Auf diesem Weg lässt sich bereits im Vorfeld ein gewisses Spektrum der Produktpalette abstecken. Alternativ hierzu gibt es die Kinderbettmatratzen Ökotest geprüft. Auch hierin geht es um Qualität, Bequemlichkeit und Nutzen für das Kind. Derlei Tests sind unabhängig und daher glaubhaft.

Sie sind bestens dazu geeignet, sich im Vorfeld ein Bild von dem verfügbaren Angebot zu machen. Im Anschluss an den Test können die unterschiedlichen Modelle auch im Internet gesucht werden. Oft ergibt sich hierbei schon ein Ergebnis, wo man die Matratze unkompliziert erwerben kann. Diese gelangt dann per Post oder Spedition an ihr Ziel. – Ohne eigene Aufwendungen.

Kindermatratzen Test 2014 von Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat 2014 bereits 12 Kindermatratzen ausgiebig getestet. Die Testsieger im Matratzen Test der einzelnen Kategorien waren:

  • Die Beste > „Waschbär Kindermatratze Kokos Latex
  • Die Billigste > „Ikea Vyssa Skönt“
  • Die Dickste > „Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium“

Kinderbettmatratzen Preise

Was den Preis einer Kinderbettmatratze angeht, richtet sich dieser nach unterschiedlichen Kriterien. Beispielsweise ist die Größe ausschlaggebend und es eine logische Folgerung, dass kleinere Matratzen oft günstiger sind als größere Modelle.

Dazu kommt die Dicke und über welches Innenleben die Matratze verfügt. Handelt es sich um eine Federkernmatratze, ist diese eher in einem günstigeren Segment angesiedelt, doch beispielsweise nicht so komfortabel wie eine Kaltschaummatratze mit 7-Zonen.

Wenn man eine Kinderbettmatratze günstig kaufen möchte, sollte man in jedem Fall darauf achten, dass sie die Kriterien für den eigenen Bedarf erfüllt und eine gute Qualität gegeben ist. Um die richtige Entscheidung für eine bestimmte Matratze zu treffen, sollte man sich überlegen, wie lange sie dem Kind eine komfortable Schlafstätte bieten soll. So sind günstigere Modelle beispielsweise schneller durchgelegen als hochwertigere und oft teurere Matratzen.

Eine Kinderbettmatratze besitzt, sofern sie die entsprechende Qualität hat, die Fähigkeit, den Kindern so lange einen Liegeplatz zu bieten, bis sie ins Jugendalter kommen und somit eine größere Matratze gekauft werden muss.

Da es jedoch auch Matratzenmodelle gibt, die im Innenleben spezielle Elemente besitzen, wie beispielsweise eine wasserdichte Unterlage, sollte man auch auf derlei Kriterien bei der Matratzenwahl achten. Somit fällt bereits nach ein paar Jahren die Anschaffung einer neuen an.

Kinderbettmatratzen Test und Preise sind Kaufentscheidung Nr.1
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2 Kommentare

  1. Bernd78

    Früher haben wir auf allem möglichen gelegen und gut geschlafen. Ich persönlich hatte „nur“ eine Liege im Kinderzimmer ohne extra Matratze. Die Rückenprobleme kommen erst im Alter ab Mitte 20…aber sind diese auf die Schlafunterlage in der Kindheit bzw. Jugend zurückzuführen? Die Vermutung liegt nahe.

  2. Schwenko

    Ich kümmere mich schon um das Wohl meines Kindes aber muss man wirklich auf so viele Dinge bei einer Matratze achten? Ich habe damals auch auf allem geschlafen, also der Couch, auf dem Teppich, mit bei meinen Eltern im Bett. Und heute habe ich auch noch keine richtigen Rückenprobleme. Aber ich höre viele Menschen die sagen das das etwas damit zu tun hat. Wenn dem wirklich so ist dann werde ich mich auf die Suche nach Matratzen begeben oder ich entscheide mich gleich für die Waschbär Kindermatratze welche ja anscheinend die Beste sein soll.