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Lattenrost

Lattenrost – Worauf Sie achten sollten.

Lattenrost Größen

In früheren Zeiten, als sich unter der Matratze lediglich Bretter befanden, war einzig die Matratze für eine nachgebende Liegeposition verantwortlich, denn der starren Unterlage fehlte es an Elastizität. Für mehr Komfort beim Schlafen sorgten die ersten Sprungfederrahmen.

Ein Geflecht aus stabilen Drähten war mit Metallfedern verknüpft. Das laute Geräusch bei der Änderung der Lageposition stellte einen entscheidenden Nachteil der Drahtroste dar. Außerdem bildete sich nach einer gewissen Zeit eine Kuhle im Hüftbereich des Schlafenden, was der Wirbelsäule mehr schadete als nützte.

Der erste Lattenrost wurde 1957 von der Firma Lattoflex in Bremerhaven präsentiert. Die Matratze und der Lattenrost müssen eine Einheit bilden, weshalb sich die Lattenrost Größen an den üblichen Matratzenmaßen orientieren. Bezüglich der Länge sind 200 cm das gängige Maß.

Es gibt aber auch noch die Alternative mit 190 cm für kleinere Menschen. Großgewachsene Personen können auf 210 cm oder 220 cm ausweichen. Für Einzelbetten stellt eine Breite von 100 cm den Standard dar. Diese Breite lässt sich natürlich auch auf Doppelbetten mit zwei Lattenrosten mit einer Gesamtbreite von 200 cm erweitern.

Ansonsten werden für Doppelbetten auch Lattenroste mit einer Breite von 80 cm (Gesamtbreite 160 cm) und 90 cm (Gesamtbreite 180 cm) verwendet. Die Breiten 120 cm und 140 cm sind sowohl für Einzelpersonen als für ein schmales Doppelbett gedacht. Die genannten Längen und Breiten lassen sich nach Wunsch miteinander kombinieren.

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Welcher Lattenrost für welche Matratze?

Breiten ab 140 cm stellen für Lattenroste ein Problem dar. Der zu verbindende Abstand von Bettrand zu Bettrand ist einfach zu groß. Für 140 cm breite Betten werden deshalb häufig Rollroste genutzt, bei denen Holzlatten an ein Gurtband getackert wurden. Preiswerte und unkomplizierte Rollroste sind bei jungen Leuten überaus beliebt.

Lattenrost einstellen für 2 Personen

Schlafen zwei Personen in einem Bett, lässt sich ein gemeinsamer Lattenrost nicht individuell auf jede Person einstellen, was einen Nachteil bedeutet. Für Betten ab 160 cm Breite sind deshalb zwei Matratzen und zwei Lattenroste üblich.

Lattenrost
Lattenrost

In deutschen Schlafzimmern sind am häufigsten Federholzlattenroste anzutreffen. Sie werden aus gewölbten Federholzleisten, die mehrfach geleimt sind, zusammengebaut. Die Anbringung der Leisten erfolgt am Rahmen in beweglichen Kappen. Starre Lattenrosten nehmen jede Matratzenart auf. Federholzrahmen können ein verstellbares Kopfteil und eventuell auch noch ein verstellbares Fußteilbesitzen. Variable Lattenroste sind für Visko- und Kaltschaummatratzen und für Latexmatratzen geeignet.

Das Gleiche gilt für Federholzlattenroste, die mit einer automatischen Verstellung ausgestattet sind. Tellerrahmenroste bieten der Wirbelsäule eine einzigartige Stütze. Bewegliche Federelemente in der Form eines Tellers passen sich exakt der Belastung an, was eine punktgenaue Abstimmung auf den Körper bedeutet.

Für Tellerrahmenroste kommen Latexmatratzen sowie Formschaum-, Kaltschaum- und Viscoschaummatratzen infrage. Im Trend liegen derzeit Lamellenroste. Sie setzen sich aus Holzleisten und längs verlaufende Kaltschaum- oder Latexstücken zusammen. Beim Kauf sollte nachgefragt werden, welche Matratze die Federwirkung der Lamellenroste am besten unterstützt.

Wie Lattenrost einstellen?

Damit ein Lattenrost den besten Schlafkomfort bietet, muss er richtig eingestellt sein. Idealerweise besitzt ein Lattenrost flexible Kautschukkappen und eine 5-Zonen-Einteilung, jeweils für den Kopf, die Schultern, die Lenden, die Hüften und die Beine. Ein 7-Zonen-Lattenrost lässt sich noch individueller anpassen. Prinzipiell gilt, je näher sich die Schieber am Rand des Lattenrostes befinden, desto härter wird die Einstellung. Wer einen weicheren Lattenrost bevorzugt, muss die Schieber nach innen bewegen. Allgemein empfohlen wird eine V-Form der Schieber. Dann ist der Lattenrost im Bereich des Beckens weich eingestellt und unterhalb der Schulter fester.

Natürlich spielt bei der Einstellung des Lattenrostes auch das Körpergewicht eine Rolle. Damit die Latten nicht durchhängen, sollten sie bei schwereren Personen generell härter eingestellt werden. Für Menschen, die meistens auf dem Bauch schlafen, empfiehlt sich eine andere Einstellung. In diesem Fall sollte der Beckenbereich härter sein, weil sonst die Wirbelsäule einknickt. Damit bei Seitenschläfern die Wirbelsäule gerade bleibt, muss auch der Schulterbereich einsinken können.

Beim Einstellen des Lattenrostes ist am besten eine zweite Person behilflich. Sie kann überprüfen, ob die getätigte Einstellung auch wirklich einer optimalen Liegeposition entspricht. Tellerrahmenroste lassen sich noch perfekter auf die persönlichen Bedürfnisse abstimmen. Sie sind deshalb insbesondere für bettlägerige Menschen geeignet, um schmerzhafte Druckstellen zu vermeiden.

Video: Lattenrost richtig einstellen

Lattenrost Hersteller

  1. Die Firma „flexa-form“ in Frankenberg (Hessen) stellt außer Lattenrosten auch noch Matratzen und diverses Zubehör her. Das Lieferangebot umfasst Lattenroste mit Bucheleisten, wahlweise mit 3-facher oder mit 9-facher Härtegradverstellung. Die High-Tech-Modelle sind mit Doppelmotor ausgestattet.
  2. Einen relativ hohen Bekanntheitsgrad besitzt der Markenname „Dunlopillo“. Es handelt sich um ein in Alzenau in Unterfranken ansässiges Unternehmen. Der Reifenhersteller Dunlop gründete im Jahre 1952 ein Tochterunternehmen namens Dunlopillo, dessen Produktsparte Matratzen und Zubehör abdeckt. Erwähnenswert ist sicherlich der Lattenrost Dunloflex Ergo Magic 2 KF von Dunlopillo, dessen gesamte Fläche aus patentierten Federmodulen besteht, die alle separat reagieren und deshalb den Körper ganz flexibel tragen.
  3. Die FMP Matratzen Manufaktur in Rösrath in der Nähe von Köln fertigt starre, verstellbare und elektrisch verstellbare Lattenroste. Der Artikel „Rhodos“ steht in verschiedenen Ausführungen zur Auswahl.
  4. Das Unternehmen Strohmeier mit Firmensitz im bayerischen Inning am Holz vertreibt Lattenroste in unterschiedlichen Ausführungen, unter anderem auch das Modell „T-Flex elektrisch“ mit 70 unterfederten Tellern und zwei voneinander unabhängigen Motoren.
  5. Unter dem Namen „Irisette“ verbergen sich Bettunterfederungen der Harald Schulz GmbH in Osnabrück.
  6. Produkte mit der Bezeichnung f.a.n. entstammen der Firma Frankenstolz Schlafkomfort H. Neumeyer GmbH & Co. in Mainaschaff. Das Produkt f.a.n. Ortholux zeichnet sich durch eine extrem gute Körperanpassung aus.

Lattenrost Test

Unabhängig vom Fabrikat, empfehlen führende Institutionen beim Kauf eines verstellbaren Lattenrostes darauf zu achten, dass sich diese Ausführung nur für Latex- und Schaumstoffmatratzen eignen, weil sie flexibler sind und dadurch dem Lattenrost besser anpassen können als Federkernmatratzen. Außerdem sollten die Lattenabstände nicht zu groß ausfallen, da sich sonst die Matratze zu stark durchdrückt. Bei dem großen Angebot in den Möbelhäusern und für Matratzen und Zubehör ausgerichteten Fachgeschäften fällt die Auswahl oftmals nicht leicht.

Eine kompetente Beratung weist auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lattenrosttypen hin. Einen eingehenden Lattenrost Test, bei dem verschiedene Modelle in der Praxis erprobt wurden, stellen diverse Fachmagazine zur Verfügung.

In einer Untersuchung der Zeitschrift Öko-Test aus dem Jahre 2006 schnitten zum Beispiel 17 von 20 Lattenroste mit der Note „gut“ ab, unter anderem auch der Lattenrost Relaxflex K+F“ von allnatura. Das Unternehmen garantiert, dass zur Herstellung dieses Lattenrostes nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet wird. Weitere ökofreundliche Details dieses Produkts: unbehandeltes Buchenholz, PVC-freie Kautschukkappen und ein Baumwolle-Mittelgurt. Bei diesem Lattenrost Test erhalten die ökologischen Aspekte eines Produkts mehr Beachtung als sonst. Als weitere Kaufhilfe bietet das Internet interessante Möglichkeiten an.

Bei Online-Bewertungen berichten Internet-Nutzer in Matratzen Online Shops von ihren Erfahrungen mit bestimmten Produkten. Bewertungsportale sowie Verbraucherportale sind ganz speziell auf Kundenrezensionen ausgerichtet.

Worauf achten beim Lattenrost?

Der Lattenrost dient auch der Belüftung der Matratze. Durch das nächtliche Schwitzen verliert ein Mensch bis zu einem Liter Wasser, das zum Teil von der Matratze aufgesaugt wird. Die Luftzufuhr von unten reduziert die Gefahr des Verschimmelns der Matratze. Menschen, die nachts stark schwitzen, sollten deshalb auf zusätzliche Belüftungsschlitze beim Lattenrost achten. Mit normalen Holzfederleisten lässt sich dieser Anspruch nicht realisieren, denn mit zusätzlichen Öffnungen würde es ihnen an Stabilität mangeln.

Bei anderen Materialien, wie etwa Fieberglas, stellen Belüftungsschlitze dagegen kein Problem dar. Fieberglas-Federleisten sind zudem dauerelastisch und reagieren weder auf Feuchtigkeit noch auf Temperaturschwankungen. Verstellbare Lattenroste bieten viel Komfort, auch außerhalb der Schlafenszeit. Das manuelle Verstellen ist jedoch nicht immer einfach zu bewältigen. Mit Motor ausgestattet, lassen sich Lattenroste nicht nur besonders leicht, sondern auch vom Bett aus in unterschiedliche Positionen verstellen. Motorlattenroste liegen preislich natürlich höher als manuell verstellbare Lattenroste.

Am günstigsten sind starre Lattenroste, die sich weder am Kopf- noch am Fußbereich verstellen lassen. Die Leistenanzahl eines Lattenrostes bestimmt den Komfort. Mit mehr Leisten ist eine punktelastische Körperunterstützung möglich. Die Art der Leistenaufhängung bestimmt, ob die gesamte Matratze unterfedert ist oder nicht. Innenliegende Kappen lassen eine Komplettbefederung nicht zu, im Gegensatz zu holmüberdeckenden Kappen, bei denen die Unterfederung bis zum Rand reicht.

Lattenrost – Worauf Sie achten sollten.
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7 Kommentare

  1. Bernd

    Matratzen Lattenroste

    Für einen gesunden Schlaf

    Der Nachtschlaf dient der gesamten Erholung Ihres Körpers. Nur wenn Ihr Bett mit einem entsprechenden Matratzen Lattenrost, auf dem die Matratze aufgelegt wird, ausgerüstet ist, werden Sie den Schlaf finden, den Sie brauchen. Matratzen Lattenroste werden auch als Federholzrahmen bezeichnet. Sie sind eine stabile rechteckige Konstruktion, die etwas kleiner ist wie der Bettrahmen. Bei den verwendeten Materialien können Sie zwischen Holz, Kunststoff oder Metall wählen.

    Die einzelnen Leisten sind auf diesem Rahmen mit einer elastischen Kunststoffhalterung befestigt. Der Lattenrost liegt lose auf dafür vorgesehene Halterungen auf dem Bettrahmen. Der Standardlattenrost ist eine einfache Konstruktion, bestehend aus dem Rahmen und 20 bis 25 Leisten.

    Bei anpassbaren einfachen Matratzen Lattenroste haben Sie zusätzliche Doppelleisten. Diese befinden sich im Bereich des höheren Gewichts, also in Hüfthöhe. Die beweglichen Matratzen Lattenroste sind in Segmente unterteilt. Üblich sind vier bis fünf Segmente, die manuell oder elektromotorisch verstellt werden können. Wenn die Segmente nach dem ergonomischen Prinzip angeordnet sind, können Sie sich Ihren Lattenrost entsprechend Ihrer Schlafposition einstellen. Diese Matratzen Lattenroste ermöglichen Ihnen einen entspannenden Schlaf, da Sie sie flexibel verstellen können.

    Zudem werden diese Lattenroste auch im medizinischen Bereich zur Behebung von Rückenschmerzen und als Lattenrost in Pflegebetten verwendet. Der Rolllattenrost ist von seinem Aufbau her der einfachste. Er besteht nur aus Latten, die über ein elastisches Band miteinander verbunden sind. Da er keinen festen Rahmen hat, können Sie ihn zusammenrollen. Sie können ihn zwar platzsparend aufbewahren, doch einen hohen Liegekomfort bietet er Ihnen nicht unbedingt.

    Wenn Sie sich nicht entscheiden können, welcher der Matratzen Lattenroste für Sie der geeignetere ist, lassen Sie sich beraten.

  2. Cersai

    Wo kann man Lattenrost kaufen online mit kostenfreien Versand bis vor die Tür? Mag mit so einem 2m Teil nicht im Auto durch die Stadt fahren.

  3. Latti

    Es ist nicht immer nur die Matratze, die – durchgelegen und alt oder billig und minderwertig – das Schlafen zum leibhaftigen Albtraum machen kann. Auch der Lattenrost spielt hier eine große Rolle. Gerade in günstigen Betten, die komplett mit Matratze und Rost zu einem Schnäppchenpreis verkauft werden, liegt man höchstens ein paar Wochen wirklich gut. Nicht selten sind diese Betten mit eher schlechten Lattenrosten ausgestattet – kein Wunder, muss der günstige Preis sich ja auch in den Materialien niederschlagen. Das, was dann als Lattenrost bezeichnet wird, ist eine Aneinanderreihung biegsamer Holzlatten, die Matratze darauf mehr oder minder nur eine überzogene Matte aus Schaumstoff. Dass das nicht gut für den Rücken sein kann, ist eigentlich schnell ersichtlich.

    Nicht nur sehr minderwertige Lattenroste sind schlecht für den Rücken. Auch solche, die schon einige Jahre alt sind, können mehr schaden, als sie für einen erholsamen Schlaf dienlich sind. Nicht immer liegen die Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und sonstigen Beschwerden am Morgen an degenerativen Erscheinungen der Wirbelsäule; auch die Matratze ist nicht immer schuld. Nach einigen Jahren sind selbst gute Lattenroste durchgelegen und sollten ausgetauscht werden. Beim Neukauf empfiehlt sich eine ausführliche Beratung, denn nur, wenn das gesamte Bett in Sachen Größe, Belastbarkeit und Härtegrad dem Körper des Menschen angepasst ist, kann auch davon ausgegangen werden, dass ein geruhsamer Schlaf überhaupt möglich ist. Sofort ausgetauscht sollte der Lattenrost, wenn einzelne Latten durchgebrochen sind und daher die Stabilität des ganzen Konstrukts nicht mehr gegeben ist. Hier spart man definitiv auf Kosten seines Wohlbefindens, wenn nicht sogar zum Leidwesen seiner Gesundheit, wenn man die Lattenroste dennoch weiter benutzt.

  4. Bernd H.

    Interessant ist der aktuelle Lattenrost Stiftung Warentest 2015 Report. Dort fand man heraus das bereits einfache Modelle ausreichen und teure überhaupt kein Vorteil bringen.

  5. Servicetze

    Ein ganz gewöhnliches Lattenrost 140×200 gibt es schon sehr viele, und auch massig unnützen Kram, welche man für ein „Jugendbett“ gar nicht benötigt.
    Es lohnt sich aber, bei einem Partnerbett jeweils ein Lattenrost dieser Maße zu nutzen, da es bei einem größerem Lattenrost (meines erachtens) schneller zu schäden kommen kann.