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Lattenroste von Lattoflex auf dem Prüfstand

„Das Schlafsystem der Zukunft“, so wirbt der Hersteller von Lattenrosten mit Namen Lattoflex. Ob der Unternehmer weiß, was die Zukunft so bringt, wird der folgende Ratgeber zeigen.

Schlafen ist eine Regeneration für Körper und Geist. Doch die Schlafzyklen ändern sich mit jedem Lebensabschnitt. Schwergewichte brauchen andere Schlafunterlagen als normalgewichtige Menschen. Je besser sie stützt, umso ruhiger der Schlaf. Ausgeruhte Menschen sind produktive Menschen.

Das nützt allen, den Familien, dem Umfeld, der Industrie, dem Handel und letztendlich dem gesamten Land. So gesehen tragen Hersteller von Schlafsystemen eine große Verantwortung. Sie alle haben auch große Visionen, doch diese auch umzusetzen, setzt ein großes Know-How, viel Einfühlungsvermögen und innovative Ideen voraus. Lattoflex glaubt, all dieses mitzubringen.

Das Unternehmen produziert bereits seit 1957 Lattenroste aus Holz. Seit 1967 wurde in Zusammenarbeit mit einem Schlaflabor ein Archiv für Schlafphysiologie gegründet. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse wurden in den 1990-er Jahren die Serien Lattoflex 200 und Lattoflex 300 entwickelt und seitdem ständig verbessert. Die Modelle glänzen vor allem durch ihre Flexibilität. Sie passen sich einfach jeder Schlafposition an.

Kostenpunkt von Lattoflex Lattenrosten – Billig geht anders

Ja, billig sind sie nicht. Der Name zeugt zwar nicht gerade von Phantasie und Qualität, doch da irrt der Kunde. In den Produkten steckt viel Forschung. Auch an Sorgfalt ließ es der Hersteller bei der technischen Entwicklung nicht fehlen, wie auch bei der praktischen Anfertigung. Die günstigen Modelle der 200-er Reihe beginnen bei ca. 700 Euro – open end.

In der Ausstattung gibt es keine Grenze – mit oder ohne Motor, Funkfernbedienung inkl. Farbdisplay, dimmbarer Lichtleiste unter dem Bett, elektrische Wärmflasche und/oder bis zu sechs Steckdosenempfänger – der Möglichkeiten sind viele.

Das Unternehmen bezeichnet seine 300-er Reihe selbst als „High End Produkte“, welche locker die 1.000 Euro-Grenze übersteigen können. Einen solchen Lattenrost tauscht man nie mehr aus, das ist eine Ehe auf Lebenszeit. Dadurch relativieren sich die hohen Kosten ein wenig.

Diese Modelle stellen sich vor

Die Unterschiede bei den Modellen Lattoflex 200 und 300 werden deutlich in der Federung. Schon die 200-er Serie reagiert auf kleinste Bewegungen.

Die 300-er Serie verfügt jedoch über eine zusätzliche Federungsebene für optimalste und individuellste Abstützung und Entlastung. Auch die Federungsleisten sind leicht unterschiedlich gearbeitet. Insgesamt gibt es jedoch keine großen Unterschiede.

Die Modelle mit eingebautem Motor ermöglichen in einzelnen Bereichen die Schrägstellung, was besonders bei Venenproblemen oder Reflux hilfreich ist. Auch Rückenschmerzen und andere gesundheitliche Probleme können durch optimierte Schlafpositionen erheblich verbessert werden.

Nun zu den Modellen:

Lattoflex 310

Dieser Lattenrost ist ein einfaches Modell ohne Motor, jedoch mit Kopfverstellung, die in fünf Stufen erfolgen kann. Das entlastet Nacken- und Schultermuskulatur und nimmt den Druck von den Schultern, was vor allem in Seitenlage spürbar wird.

Lattoflex 320

Dieses Modell verfügt ebenfalls über eine Schulterkomfortzone, kann aber außerdem komplett in die Schräglage gebracht werden, und zwar über drei Einstellungsstufen. Das ist optimal für Menschen, die unter einem Syndrom leiden, das durch das Zurückfließen der Magensäfte in die Speiseröhre gekennzeichnet ist – dem Reflux. Die Magensäure verursacht Sodbrennen und ggf. Schmerzen. Die Schulterzone schafft wie beim Modell 310 Entlastung.

Lattoflex 330

Hier ergänzen sich zu den Vorteilen aus den ersten zwei Modellen noch die Kippfähigkeit des Fußendes. Dieser Lattenrost eignet sich somit für Menschen mit Kreislaufproblemen, da die Beine entlastet werden können.

Lattoflex 360

Ein wahrer Gelenkigkeitskünstler ist dieses Modell. Der Lattenrost ist in sechs Stufen manuell verstellbar. Möglich sind sowohl die liegende als auch die aufrecht sitzende Position. Zusätzlich kann das Fußteil schräg gestellt werden. Dies ist die sogenannte Dreistufen-Knie-Knick-Funktion, denn das Multitalent verfügt über insgesamt drei Gelenke in Querrichtung wie auch über ein verstellbares Kopfteil.

Lattoflex 392

Dieser Lattenrost hat drei Gelenke, die in Querrichtung verlaufen. Sie können mittels zwei Motoren bewegt werden. Damit kann der Körper liegend und sitzend ganz im Rücken- und Oberschenkelbereich ganz bequem in Position gebracht werden. Das Kopfteil ist manuell fünfstufig verstellbar.

Lattoflex 393-S

Man glaubt es kaum – steigerungsfähig sind die Modelle immer noch. Das Modell 393-S kann mit Hilfe einer Fernbedienung, die drei Motoren in Gang setzt, bequem reguliert werden. Ein Motor ist zuständig für die Schräglage des Körpers (Anhebung des Fußendes), der zweite reguliert den Schenkelbereich und der dritte den Rückenbereich. Nummer zwei und drei sorgen jeweils für die Anwinkelung der entsprechenden Bereiche, sodass eine Sitzhaltung im Bett möglich wird. Manuell verstellbar ist das Kopfende in fünf Stufen.

Lattoflex 395

Das Highlight ist der Lattoflex 395. Er glänzt mit ganzen fünf Motoren, die ganz leise mittels Infrarot-Fernbedienung die Unterlage in die Wunschposition bringen. Folgende Einstellungen werden möglich: Gelenke, die in Querrichtung auf Kniehöhe, Oberschenkelhöhe und im Rückenteil positioniert sind, schaffen die individuelle Anpassung des Lattenrostes. Zudem kann das ganze Modell komplett schräg gestellt werden (Anhebung am Fußende). Auch das Kopfteil kann motorisch angehoben werden.

Ratgeber beim Kauf von Lattenrosten

Am Anfang steht immer die Bedarfsermittlung. Welches Modell hat man derzeit? Ist man mit der Art zufrieden oder soll es ein besseres Modell sein?

Viele Kunden machen den Fehler und kümmern sich nur um die optimale Matratze, berücksichtigen aber nicht die Notwendigkeit des optimalen Lattenrostes, der im Übrigen immer auf die Matratze abgestimmt sein sollte. Beispielsweise müssen für eine Schaummatratze die Abstände der Latten kürzer sein, da sich der Schaum sonst durch die Zwischenräume drückt.

Für kranke oder bettlägerige Menschen ist eine Fernbedienung ein wertvoller Helfer bei der richtigen Lagerung. Wer nicht unter Reflux leidet, braucht keine komplette Schrägstellung vom Fußende her. Am besten beschäftigt man sich mit dem Thema ausreichend via Internet und erstellt eine Checkliste mit allen Punkten, die einem wichtig sind. Diese könnte so aussehen:

  • Wie wird das Bett genutzt – nur nachts oder auch tagsüber?
  • Liegen gesundheitliche Einschränkungen vor, sodass man mehr Zeit im Bett verbringen muss? Braucht man dazu einen speziellen Lattenrost?
  • Wie ist die Schlafposition? Rückenschläfer, Bauchschläfer? Schläft man ruhig oder unruhig, sodass man oft die Schlafposition verändert?
  • Ist man mit dem jetzigen Modell zufrieden? Schläft man durch oder wacht man immer wieder auf? Was sind die Gründe dafür? Hat man beim Aufstehen vielleicht Schmerzen im Rücken?
  • Bei der Ausstattung eines Doppelbettes sollte man darauf achten, dass der Partner gegebenenfalls ein anderes Produkt benötigt, weil er ein anderes Schlaf- und Liegeverhalten hat.
  • Der Lattenrost muss passgenau liegen. Daher muss die Fläche genau ausgemessen werden.
  • Welche Matratze wird genutzt? Unterschiedliche Matratzen bedürfen auch unterschiedlicher Lattenroste.
  • Möchte man einfach nur einen Rollrost oder einen Lattenrost mit festem Rahmen?
  • Für alle Modelle gilt: Harthölzer wie Zeder, Buche oder Birke sind langlebiger (weil härter) und teurer in der Anschaffung. Billiger sind Kiefer und Fichte, sie sind aber auch weniger haltbar.
  • Will man Kopf oder Füße vielleicht höher lagern oder den Lattenrost so anheben, dass man in die sitzende Position kommen kann?
  • Will man eine elektrische Steuerung?
  • Sucht man vielleicht einen Tellerrahmenrost, der anstelle von Federleisten ganz flexible Drehscheiben verwendet? Wer unruhig schläft, profitiert hier am meisten.
  • Soll es ein Modell aus Holz, Metall oder glasfaserverstärktem Kunststoff sein? Die
  • Sind Allergien ein Problem? Es gibt spezielle Allergiker-Modelle, die aus naturbelassenen Hölzern bestehen.
  • Spielt das Thema Umweltschutz beim Kauf eine Rolle? Modelle aus Holz sollten das FSC-Siegel haben, welches sicherstellt, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.
  • Experten empfehlen einen Lattenrost mit mindestens 25 Federleisten, um einen optimalen Liegekomfort zu gewährleisten.

Fazit zu Lattoflex Lattenrosten

Sicherlich braucht nicht jeder ein High End Produkt. Manchmal tut es auch der einfache 49-Euro-Rahmen vom Discounter. Doch wer Wert auf lange Haltbarkeit und Funktionalität sowie auf Qualität legt, ist bei Lattoflex gut bedient.

Viele gesundheitliche Probleme, die mittels veränderter Schlafposition verbessert werden können, finden hier Berücksichtigung. Man kann durchaus sagen, dass die Designer und Produktentwickler hier phantasievoll, einfühlsam und innovativ gearbeitet haben. Sicherlich ist schon das nächste Modell in der Entwicklung.

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Lattenroste von Lattoflex auf dem Prüfstand
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