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Nützliche Tipps um die Lebendauer Ihrer Matratzen zu verlängern.
Nützliche Tipps um die Lebendauer Ihrer Matratzen zu verlängern.

Lebensdauer von Matratzen verlängern

Neben Lattenrost, Kopfkissen und Decke hat die Matratze maßgeblichen Einfluss auf den Schlaf. Nur wenn die Schlafunterlage höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird und den individuellen Bedürfnissen entspricht, sorgt sie für eine erholsame Ruhephase. Die Auswahl an guten Matratzen ist mittlerweile riesig, so dass es für jeden Bedarf passende Lösungen gibt. Nachteilig ist der teilweise hohe Preis für optimale Modelle.

Dennoch lohnt sich die Investition, geht es doch um die unverzichtbare Basis für dauerhafte Gesundheit. Wenn Sie die Kosten für Ihre Schlafzone minimieren möchten, sollten Sie versuchen die Lebensdauer mit einem entsprechenden Nutzerverhalten zu verlängern. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Maßnahmen Ihrer Matratze zu einem längeren Dasein verhelfen.

HONGi Faultiermatratze

Unbedingt Matratzenschoner einsetzen!

Matratzenschoner werden häufig als unnötig und überflüssig bezeichnet. Doch diese Aussagen sind nicht korrekt. Im Gegenteil: Matratzenunterlagen und Matratzenauflagen (beides wird als Matratzenschoner betitelt) halten Mikroorganismen, Feuchtigkeit und Schmutz aller Art von der Matratze fern und verlängern damit automatisch dessen Lebensdauer. „Ein Matratzenschoner verhindert Abreibungen und Dellen in Ihrer Matratze, die durch die Bewegungen im Schlaf entstehen können.

Eine Matratzenunterlage schützt die Matratze vor dem Lattenrost, Staub und Schimmelbefall“, wird vom Onlineportal https://www.vergleich.org/matratzenschoner/ im Rahmen eines aktuellen Matratzenschoner-Tests hinzugefügt. Neben dem schützenden Effekt profitieren Sie außerdem von einer optimierten Schlafqualität, weil Matratzenschoner den Liegekomfort verbessern. Im Idealfall bestehen diese aus einer Mischung aus Mikrofaser und Baumwolle.

Auch Matratzen bedürfen ein Minimum an Pflege.
Auch Matratzen bedürfen ein Minimum an Pflege.

Auf jeden Fall Schonbezüge ergänzen!

Lebensdauer von Matratzen verlängern
Lebensdauer von Matratzen verlängern

Für Matratzen gibt es spezielle Schonbezüge. Diese schützen das Material vor äußeren Einflüssen wie Schweiß, Schmutz und Bakterien. Die Investition für derartige Bezüge ist relativ klein, während der Nutzen hoch ist. Schonbezüge sollten jedoch atmungsaktiv sein. Ansonsten wird der Schlaf durch einen Hitzestau massiv beeinträchtigt. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die neue Matratze einen waschbaren Bezug hat. Bedenken Sie aber, dass diese Schonbezüge oft eine besondere Pflege benötigen und lesen Sie die Waschhinweise aufmerksam.

Sorgfältig und regelmäßig reinigen!

Noch intensiver können Sie Matratzen durch regelmäßiges Absaugen pflegen. Es gibt professionelle Staubsauger, die mit leistungsstarken Düsen ausgerüstet sind. Damit werden Matratzen komfortabel und zügig bearbeitet. Je nach Sauggerät können tieferliegende Schmutzpartikel entfernt werden. Die Haltbarkeit kann durch diese regelmäßige Reinigungsarbeit erhöht werden. Verzichten Sie auf das Ausklopfen von Matratzen, da Sie damit Milben und Co. nur unnötig in der Raumluft verteilen und anschließend einatmen.

Was ein guter Staubsauger aus einer Matratze alles herausholt, bestätigt Bloggerin Heike von relleomein.de im folgenden Video mit dem Dyson Matratzensauger:

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Bewegen Sie Ihre Matratze!

Auch wenn Matratzenschoner platziert werden: Früher oder später hinterlässt die kontinuierliche Belastung spuren in Form von Dellen und Vertiefungen auf der Matratze. Vorbeugen können Sie diesem Materialverschleiß, in dem Sie die Matratze regelmäßig umdrehen. Zum einen sollte sie gewendet, zum anderen das Kopfende ans Fußende gedreht werden.

Das Drehen von der Kopfseite zum Fußende können Sie bei jedem Wechsel der Bettwäsche durchführen. Durch das ständige Drehen und Wenden der Matratze wird die Belastung auf mehrere Stellen verteilt, die Matratze kann insgesamt länger verwendet werden. Ob sich eine Matratze vollständig wenden lässt, sollte zuvor mit dem Hersteller geklärt werden. Dies ist nicht immer der Fall.

Lüften bitte!

Täglich ist die Matratze Feuchtigkeit durch Schweiß und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Feuchtigkeit und Wärme bieten den idealen Nährboden für Keime und Milben. Beugen Sie vor und lüften Sie das Bett sorgfältig. Dazu die Bettdecke nach dem Aufstehen von der Matratze entfernen oder zumindest zum Fußende hin aufschlagen. Öffnen Sie die Fenster vollständig damit überschüssige Feuchtigkeit und Wärme aus den Matratzen „ausdampfen“ können.

Guten Lattenrost wählen und aufräumen!

Behindert der Lattenrost die Luftzirkulation, beeinträchtigt dies die Matratze negativ. Die Haltbarkeit sinkt. Kaufen Sie deshalb einen passenden Lattenrost. Gleichzeitig sollte die Fläche unterhalb des Lattenrostes frei bleiben und nicht als Stauraum genutzt werden. Ist unterhalb des Bettes alles mit Kisten und Kartons vollgestellt, kann die Luft nicht zirkulieren. Schimmelbefall und üble Gerüche werden gefördert.

Matratzen austauschen als letzte Option.
Matratzen austauschen als letzte Option.

Matratzen austauschen

Auch wenn es mit den hier arrangierten Maßnahmen gelingt die Lebensdauer von Matratzen zu verlängern: Spätestens nach rund zehn Jahren ist der Austausch durch ein neues Modell ratsam. Der Grund lieg in der Stützkraft. Die geht selbst bei hochwertigsten Produkten irgendwann zur Neige, worunter Rücken und insbesondere die Bandscheiben leiden. Spätestens wenn sich Liegekuhlen deutlich zeigen, sollten Sie die Matratze der Gesundheit zuliebe ausrangieren.

Tipp: Das Raumgewicht einer Matratze gilt als Qualitätsmerkmal und sollte nicht unter 40 liegen. Je höher das Raumgewicht, desto höher die Lebensdauer und Elastizität der Matratze. Um einen Überblick zu geben, wurden die verschiedenen Stufen des Raumgewichts thematisiert:

  • Raumgewicht 75: Luxus-Matratzen mit enorm hoher Qualität. Die Lebensdauer geht deutlich über zehn Jahre hinaus, was sich am Preis bemerkbar macht.
  • Raumgewicht 50-60: Top-Qualität, die bis zu zehn Jahre treue Dienste leistet.
  • Raumgewicht 40: Sehr gute Qualität. Lebensdauer zwischen sechs und acht Jahre.
  • Raumgewicht 35: Diese Matratzen sollten nach spätestens sechs Jahren entsorgt werden.
  • Raumgewicht 30: Matratzen mit diesem Raumgewicht halten höchstens drei Jahre. Für Gästebetten wäre diese Matratze in Ordnung. Für die regelmäßige Nutzung ist sie zu meiden.
  • Raumgewicht 20-25: Nur für Gästebetten, da der Schaumstoff extrem leicht ist. Derartige Matratzen sind nach spätestens zwei Jahren nicht mehr zu gebrauchen.

Die folgende Tabelle dient der Orientierung zum richtigen Zeitpunkt des Matratzen-Neukaufs:

Austausch Erläuterung
Unmittelbar Sobald Liegekuhlen sichtbar werden, das Raumgewicht unter 30 liegt oder die Matratze unangenehm riecht. Auch Rückenschmerzen können ein Indiz für eine zu alte Matratze sein.
Nach rund 10 Jahren Nur bei hochwertigen Matratzen.
Nach 5 bis 8 Jahren Bei günstigen Modellen.
Nach 5 Jahren Aus hygienischen Gründen bei Matratzen ohne abnehmbaren Schonbezug.

Fazit

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um die Lebensdauer von Matratzen zu verlängern. Das Spektrum reicht von Matratzenschonern über Schonbezüge bis hin zum regelmäßigen Drehen und Lüften. Verabschieden Sie sich dennoch rechtzeitig von Matratzen bevor Sie Rückenschmerzen oder Schlafstörungen erleiden.

Zwar gibt es Modelle aus dem Luxussegment, die sogar länger als zehn Jahre halten, üblich ist dies jedoch nicht. Unangenehme Gerüche und Liegekuhlen sind ein klares Zeichen dafür, dass eine Schlafunterlage ausgetauscht werden muss.

Beim Kauf eines Nachfolgers sollten Sie sich hinsichtlich Härtegrad, Materialien und Raumgewicht genauestens informieren und eine Matratze wählen, die optimal zu Ihren Schlafgewohnheiten und Ihrem Körpergewicht passt. Denn eine Matratze für Jedermann gibt es nicht. Außerdem empfehlen wir Ihnen ausschließlich bei Anbietern zu kaufen, die Ihnen das Probeliegen von Matratzen ermöglichen.

Lebensdauer von Matratzen verlängern
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