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Schlaf- & Matratzen Start-ups: Erneut werden Millionen in die Muun Produkte investiert

In einem sehr hart umkämpften Markt spielt jetzt auch die Matratzen Start-up Muun mit. Erneut hat der Konkurrent von Casper jetzt Millionen von Investoren erhalten, um sich weiterentwickeln zu können.

Matratzen Start-up Muun auf dem Vormarsch

2015 präsentierte sich das Matratzen-Start-up Muun erstmalig prominent der Öffentlichkeit. Zum damaligen Zeitpunkt gaben die Gründer Frederic  Böert, sowie Vincent Brass ihre aller erste Finanzierungsrunde bekannt, in der die Berliner gleich eine sechsstellige Summe einsammeln konnten. So waren es, bekannte Business Angels, wie Mister Spex-Gründer Dirk Graber, Peter Vinnemeier von Trivago und Flaconi-Gründer Björn Kolbmüller, die zu Beginn des Jahres in das Startup investierten. Auch der Enkel von Guter Sachs, Philipp Sachs, sowie Alexander von Fugger, der Nachfolger der berühmten Kaufmanndynastie, aber ebenso Constantin Nagel, der Erbe des Münchener Modehauses Lodenfrey beteiligten sich hier.

Bereits Anfang dieses Jahres gaben die Gründer bekannt, dass Muun alsbald eine weitere Finanzierung erhalten würde. Diese Woche wurde es dann offiziell. Erneut konnte das Startup Muun Millionen für sich einsammeln, allerdings soll die genaue Summe ein Geheimnis bleiben. Investiert haben auch dieses Mal einige Altinvestoren, wie Philipp Sachs, Constantin Nagel, sowie Alexander von Fugger. Neben diesen altbekannten Berühmtheiten sind zudem auch Apollo Capital, wie der Luxusimmobilienentwickler Ralf Schmitz beteiligt. Das Startup gab außerdem bekannt, dass ein Second Closing derzeit verhandelt würde.

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Neue Muun Produkte sollen demnächst den Markt bereichern

Vor allem für seine dunkelblau-weißen Matratzen ist Muun bislang bekannt. Zudem verkauft das Unternehmen aber ebenfalls Kissen, Decken, wie Spannbettlaken. Mit den neu dazu gewonnenen Geldern will Muun jetzt weitere Produkte entwickeln und diese alsbald auf den Markt bringen. So soll es Zukunft ein Muun Bettgestell, sowie neue Muun Bettwäsche geben.

Extra für das Weihnachtsgeschäft wird es zudem eine Geschenkebox mit Schlafutensilien geben, wobei die Neuheiten ebenfalls in den typischen Muun-Farben samt dem schlichten Design für Begeisterung bei den Kunden sorgen sollen. Gründer Vincent Brass gab bekannt, dass das Matratzen-Startup Muun ein Produkt, sowie eine Marke aufbauen wolle, welche auf lange Sicht die Beziehung der Menschen zum Thema Schlaf verändern solle.

Erst vor zwei Jahren gründete Brass zusammen mit seinem Studienfreund Frederic Böert in Berlin das Matratzen Start-up Muun. Über ein Jahr lang dauerte die Entwicklungsarbeit zusammen mit einer amerikanischen Designeragentur an. Im September 2015 launchte Muun dann offiziell. So bietet das Unternehmen nur einige, wenige Matratzen an, um den Kunden den Matratzenkauf so einfach wie nur möglich zu machen.

Die Kunden können die Muun Matratze demnach flexibel anpassen, indem sie verschiedene Lagen entfernen oder diese einfach umdrehen. Vier verschiedene Härtegrade können auf diese Weise bei der Muun Schlafunterlage erreicht werden.

Das Vier-Versionen-Konzept soll Muun von der Konkurrenz abheben

Mit Hilfe dieses Vier-Versionen-Konzepts will Muun sich vor allem von den vielen Konkurrenten abheben, vorrangig natürlich Casper und Eve. Anders, als diese beiden Matratzen-Unternehmen bietet Muun keine One-fits-all-Matratze an, denn die Berliner Neugründer glauben nicht, dass eine Schlafunterlage mit nur einem Härtegrad, wie Liegegefühl das Richtige für einen jeden Kunden ist.

In den letzten Monaten gab es hierzulande einen richtiggehenden Boom bei den Matratzen-Startups. Sowohl der erfolgreiche US-Player Casper, als auch das Londoner Start-up Eve expandierte nach Deutschland. Neben Muun finden sich hier außerdem bekannte Matratzen Hersteller, wie Sleepz  sowie Smood von Home24.

Traditionelle Matratzenhändler beäugen die neue Startups eher kritisch, da diese nun einmal nur ein Modell für alle Kunden im Angebot haben. Durchweg schlechte Bewertungen ( Anmerkung: Wir sehen den Test eher Kritisch ) erhielten diese Unternehmen auch von Stiftung Warentest. Trotz alledem, steigen die Verkaufszahlen dieser Startups aber stetig weiter. Laut Muun verkauft dieser Hersteller jeden Monat gleich mehrere hundert Produkte.

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