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Die richtige Temperatur im Schlafzimmer: So schlafen Sie am besten

Eigentlich weiß es inzwischen jeder, die Raumtemperatur im Schlafzimmer wirkt sich negativ oder auch positiv auf den Schlaf aus. Zu kalte bzw. zu warme Temperaturen im Zimmer können also die Qualität des Schlafes erheblich beeinflussen. Schläft der Mensch demnach in einem eher kühlen Raum führt dies dazu, dass das Gehirn die Energiezufuhr runterfährt.

Die Folge dieses Energiesparmodus ist dann, dass wir schneller zur Ruhe kommen und einschlafen. Ist es im Schlafgemach hingegen zu heiß, zu kalt oder gar schwül-warm kann es schnell passieren, dass die Zimmertemperatur dafür verantwortlich ist, dass der so dringend benötigte Schlaf fernbleibt.

HONGi Faultiermatratze

Schlaf ist nicht gleich Schlaf

Ein Drittel ihres Lebens verbringen Menschen schlafend. Was der eigentliche Grund dafür ist, stellt die Wissenschaftler noch heute vor einige Rätsel. Die Experten haben bisher lediglich herausgefunden, dass es nicht allein der menschliche Körper ist, der hier so dringend die Nachtruhe benötigt, denn in erster Linie braucht das Gehirn den Schlaf.

Wobei natürlich auch der Körper nicht ganz ohne diesen auskommen kann, denn ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus ist sowohl für das Wachstum, als auch für das Immunsystem von großer Wichtigkeit. Wer in der Nacht immer gut schläft, sorgt dafür, dass das Gehirn, aber ebenso der Körper die nötige Zeit findet sich zu regenerieren.

Wie hoch bzw. niedrig sollte die Zimmertemperatur sein, damit es zu einem optimalen Schlaf kommt?

Durchaus gibt es auf diese Frage sogar eine präzise Antwort, denn das amerikanische NSF Schlafforschungsinstitut hat herausgefunden, dass die optimale Zimmertemperatur im Schlafgemach bei genau 18,3 Grad Celsius liegen sollte. So bestimmt diese magische Zahl die bestmögliche Temperatur in einem jeden Schlafzimmer, wo gut genächtigt werden sollte.

Auch diese ermittelte Raumtemperatur steht natürlich mit dem Energiesparmodus des menschlichen Körpers in Zusammenhang, denn diese doch eher niedrige Temperatur sorgt im Tiefschlaf dafür, dass der Schlafende sich rundum wohl fühlt. Erst kurz bevor der Schlafzyklus für beendet erklärt wird, fährt der menschliche Körper dann seine Temperatur wieder hoch. Das Gehirn sendet dann ein Signal an den Körper, dass bald der innere Wecker läutet.

Im Schlaf verarbeitet das Gehirn gesammelte Ereignisse

Zahlreiche Experten vermuten, dass während des Schlafs die Interpretation, sowie die Aufarbeitung der gesammelten Ereignisse am Tage vom menschlichen Gehirn verarbeitet werden. So handelt es sich beim Schlafbedürfnis im Grunde um einen Instinkt des Hirns, denn nur so ist dieses fähig die Maßen von Informationen, die sich angesammelt haben zu verarbeiten.

Der Mensch träumt und neu gewonnene Infos werden jetzt mit bisher gelernten Dingen im Schlaf verknüpft. Wer hingegen schlecht schläft bzw. nicht tief genug des Nachts ruht, hindert das Gehirn an dieser Aufarbeitung. Guter Schlaf ist also extrem wichtig.

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Nackt schläft es sich meist besser

Trägt der Schlafende im Bett einen Schlafanzug bzw. Pyjama erreicht der menschliche Körper die ideale Schlaftemperatur besser und kann diese ebenso leichter bestimmen. Eine zusätzliche Schicht unter der Bettdecke verhindert, dass der Körper abkühlen kann, so dass der Schlaf länger andauernd. In lauen Sommernächten fällt es den meisten Menschen natürlich leichter lediglich nur bekleidet mit Unterwäsche oder gar ganz nackt schlafen zu gehen.

Ratsam ist es gerade an heißen Tagen vor dem Schlafengehen das Schlafzimmer noch einmal richtig abzukühlen, denn mit der richtigen Raumtemperatur schläft es sich einfach besser. Sind die angegebenen 18,3 Grad Celsius im Winter hingegen zu kalt, empfiehlt es sich ein bis zwei  Grad von der eigenen Wohlfühltemperatur abzuziehen und schon nächtigt es sich weitaus geruhsamer.

Aber nicht nur Kleidungsstücke, auch Matratzen, Kissen, wie Bettwaren fördern entweder das Schwitzen oder helfen beim Herunterfahren der Körpertemperatur.  Beim Kauf dieser Dinge gilt es somit darauf zu achten, atmungsaktive Matratzen, wie Bettwaren zu erstehen, denn diese lassen die Luft besser zirkulieren und bescheren dem Schläfer kühlende Effekte in der Nacht.

Mehr zum Thema Nacktschlafen finden Sie übrigens in unserem umfangreichen Artikel über Nackt-Schlaf.

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