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Schlafen: Sieben Fakten rund um die nächtliche Ruhe

Wie viele Jahre nächtigen die Deutschen auf ein derselben Matratze, wer schläft des Nachts am längsten und wer zieht im Bett lieber weniger an bzw. schläft am liebstem im Adams- oder Eva-Kostüm? Wir verraten Ihnen sieben Fakten rund ums nächtliche Ruhen.

Wer nicht ausreichend schläft, schadet nicht nur sich und seiner Gesundheit, sondern gleich der ganzen Wirtschaft. Umgekehrt wird aber ebenso ein Schuh daraus, denn Unternehmen, die sich auf einen besonderen Schlafkomfort bzw. auf eine gute Schlafhygiene spezialisiert haben verdienen damit jede Menge Geld.

Fakt 1: Im Durchschnitt schlafen die Deutschen weniger

Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist unterschiedlich. Bei den meisten Menschen liegt die bestmögliche Zeit irgendwo zwischen sieben und neun Stunden, sagen Experten. Logischerweise schläft aber nicht jeder Mensch so lange, wie er eigentlich sollte. Je nach Land verbringen Menschen unterschiedlich lange ihre tatsächliche Zeit im Bett.

Mit einer App hat eine Expertin der University aus Michigan herausgefunden, dass ihre Studien-Teilnehmer in Singapur nur sieben Stunden und 24 Minuten im Durchschnitt schlafen. Knapp unterhalb des weltweiten Mittels liegen zudem ebenso die Deutschen. Diese schlafen im Schnitt etwa sieben Stunden und 45 Minuten, während die Niederländer Nacht für Nacht am meisten schlafen. Diese verbringen rund acht Stunden und elf Minuten im Bett.

Fakt 2: Müdigkeit am Steuer sorgt für zahlreiche Unfälle

Durchaus bräuchten aber auch die Deutschen mehr Schlaf, als sie tatsächlich kriegen, denn so manchen übermannt hier am Tage die Müdigkeit. Fast jeder fünfte Unfall ist auf Müdigkeit am Steuer zurückzuführen, während Alkohol am Steuer lediglich bei jedem 13. Unfall im Spiel ist. Vor allem nachts ist fehlender Schlaf häufig die Ursache für Unfälle im Straßenverkehr, was wohl kaum verwunderlich ist.

Fakt 3: In Spanien schläft man gerne aus

Amerikanische Experten untersuchten zudem, wann die Menschen in verschiedenen Ländern eigentlich Schlafengehen und wann die Nacht als beendet gilt. Bei beiden Werten landeten die Deutschen klar im Mittelfeld, denn im Durchschnitt gehen die Deutschen zwischen 23:15 Uhr und 23:30 Uhr ins Bett und stehen gegen viertel vor sieben schon wieder auf.

Die Neuseeländer hingegen gehen her früh, gegen 22:25 Uhr schlafen und stehen um 6:45 Uhr wieder auf. In Spanien, aber ebenso in Italien bleiben die Menschen dagegen lange wach und lieben es demnach länger zu schlafen. So gehen die Südländer gerne erst kurz vor Mitternacht in ihr Bett und stehen erst gegen 7:45 Uhr auf.

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Fakt 4: Menschen, die Schnarchen sollten keine schweren Maschinen führen

Doch keinesfalls stellt die Müdigkeit am Tage nur am Steuer ein Problem dar. Wer an der Krankheit Schlafapnoe leidet, sollte zudem ebenso keine Maschinen führen. Schnell kann die fehlende Konzentrationsfähigkeit durch die schlechte Schlafhygiene für einen Arbeitsunfall sorgen. Dreimal höher liegt hier sogar das Risiko beim weiblichen Geschlecht.

Mehr über das Schnarch-Phänomen und was man dagegen tun kann, finden Sie in diesem umfangreichen Artikel über Schnarchen.

Fakt 5: Besser auf pflanzliche Schlafmittel setzen, als auf starke Chemiekeulen

Für die Müdigkeit am Tage gibt es zig verschiedene Ursachen, genauer gesagt finden sich dazu gleich ungefähr 80 verschiedene Krankheitsbilder. Viele Deutsche nehmen am Abend rezeptfreie Schlafmittel zu sich, anstatt sich ein passendes Präparat von ihrem Arzt verschreiben zu lassen.

Demnach wurden im Jahr 2014 rund 204 Millionen Euro mit verschreibungsfreien Beruhigungs-, wie Schlafmitteln verdient, während der Umsatz mit rezeptpflichtigen Präparaten dieser Art um 3,7% zurückgegangen ist.

Fakt 6: Ein Matratzenwechsel findet häufig spät statt

Bevor es zudem zu einer Einnahme von Schaftabletten kommt, sollte man erst einmal die passende Umgebung für eine gute Schlafhygiene schaffen. Vor allem die Matratze spielt hier stets die Hauptrolle und laut der Experten gilt es diese spätestens alle zehn Jahre gegen eine Neue einzutauschen.

Stiftung Warentest empfiehlt sogar einen Matratzentausch zwischen sieben und zehn Jahren vorzunehmen. Wobei die Realität aber ganz anders aussieht, denn Deutsche wechseln ihre Matratze im Schnitt erst nach 13,5 Jahren.

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Fakt 7: Die Briten schlafen gerne nackt

Kommt es zu einem späten Matratzenwechsel, stellt dies auch ein hygienisches Problem dar. In der Regel stecken dann in einer 13,5 Jahre alten Unterlage Unmengen von Milbenkot, wie Schweiß.

Im Schnitt schlafen hier dann 9% der Deutschen nackt, während rund 84% der deutschen Schläfer einen Pyjama oder andere Kleidungsstücke tragen. Die Briten sind da weitaus freizügiger, denn dort schlafen immerhin 30% der Bürger völlig unbekleidet.

Mehr Informationen zum Thema Nacktschlafen finden Sie auch in unserem umfangreichen Artikel über Nackt-Schlaf.

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