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Drei Liter Schweiß sickern wöchentlich in eine Matratze

Auch Haustiere sind für Verunreinigungen von Matratzen verantwortlich.

Wer beim Betten beziehen seine Matratze anhebt, um das Bettlaken ordentlich um die Schlafunterlage zu spannen, wundert sich oftmals über das hohe Gewicht. Dies liegt zum Teil daran, dass die Matratze jede Menge Schweiß aufsaugt. Auch aus diesem Grund, gilt es eine solche Schlafunterlage nach einer gewissen Zeit auszutauschen. Zumal es gewisse Tipps zu beherzigen gilt damit die Matratze nicht irgendwann anfängt zu schimmeln.

Schweiß, aber ebenso Hautschuppen sammeln sich in Matratzen

Jede Nacht schläft der Mensch auf seiner Matratze über Stunden und belastet damit seine Schlafunterlage ungemein. Das nächtliche Drehen, wie Wenden sorgt dafür, dass sich das Material mit der Zeit immer mehr abnutzt. Hinzu kommt, dass ein jeder Schläfer im Jahr rund ein halbes Kilo Hautschuppen in seinem Bett verliert.

So entsteht dann ein ideales Brutrevier Hausstaubmilben, die vor allem Allergikern das Leben schwer machen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man zuvor ein kleines Vermögen für eine hochwertige Muun Matratze ausgegeben hat oder ob es sich um ein Discounter Produkt handelt. Die Belastung macht sich bei einer jeden Schlafunterlage früher oder später bemerkbar.

Schweiß sickert jede Nacht literweise in die Matratze

Wird eine Matratze außerdem regelmäßig genutzt, muss diese im Laufe der Zeit mit Unmengen von Flüssigkeit fertig werden. Da der Mensch jede Nacht ungefähr drei Liter Schweiß absondert, versickern in zehn Jahren etwa 1800 Liter Flüssigkeit in eine Matratze. Ein großer Teil dieses Schweißes verdunstet zwar, aber ein kleiner Teil bleibt stets in der Schlafunterlage zurück. Somit ist es kaum verwunderlich, dass die Matratze mit der Zeit ein höheres Gewicht aufweist.

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Matratzen sollten besser abgebürstet, anstatt abgesaugt werden

Durchaus ist es nötig eine jede Matratze in regelmäßigen Abständen zu reinigen und ebenso die Bettdecken, Kopfkissen, wie Bettlaken neu zu beziehen. Es empfiehlt sich die Matratzenoberfläche dann ebenfalls gut abzuklopfen oder auch abzusaugen. Um den Stoff, sowie die Polster zu schonen, raten Experten außerdem dazu die Oberfläche der Schlafunterlage mit einer weichen Bürste zu bearbeiten und diese durch Abbürsten vom Schmutz zu befreien.

Mehr Informationen zum Thema richtiger Matratzenreinigung finden Sie in unserem umfangreichen Artikel zur Matratzen-Reinigung.

Auch in der kältesten Jahreszeit schwitzt der Mensch im Bett

Keinesfalls schwitzt der Schläfer in seinem Bett nur in den wärmeren Monaten des Jahres, denn auch im Herbst, wie Winter sondert ein jeder Mensch etwa jede Nacht einen halben Liter Schweiß ab. Diese Menge kann sich erhöhen, wenn, zum Beispiel, ein grippaler Infekt, den Nutzer heimgesucht hat.

Regelmäßig gilt es die Schonbezüge zu waschen

Atmungsaktive Schonbezüge eignen sich am besten für die Matratze. Diese gilt es allerdings ebenso regelmäßig auszutauschen und zu waschen. Idealerweise passiert dies alle vier bis acht Wochen. Zudem ist es ratsam die Matratze jeden Tag gut auszulüften. Das heißt, legen Sie sowohl die Bettdecke, als auch die Kopfkissen beiseite und lüften Sie den Schlafraum gut durch, denn so kann die Matratze austrocknen. Der befindliche Schweiß wird auf diese Weise wieder an die Raumluft abgegeben und Stockflecken, sowie Schimmelpilze bilden sich nicht mehr ganz so schnell.

Drehen und wenden Sie die Matratze regelmäßig

In Längs-, wie in Querrichtung gilt es die Matratze außerdem regelmäßig zu wenden, denn so vermeiden Sie unschöne Liegemulden, aber ebenso Kuhlen. Ist die Schlafunterlage hingegen nicht auf beiden Seiten nutzbar, sollte diese lediglich in Längsrichtung gedreht werden. Mit Hilfe der angebrachten Matratzen-Griffe ist dies in der Regel leicht zu vorzunehmen.

Achtung: Das Wenden von Matratzen ist nicht bei jeder Matratzen-Art von Vorteil. Falls Ihre Matratze aus zahlreichen unterschiedlichen Schichten (z.B. Ober-, Mittel- & Unterschicht) besteht, sollten Sie lieber darauf verzichten.

Nach spätestens zehn Jahren sollte eine neue Matratze gekauft werden

Nach Aussagen von Experten besitzt eine jede Matratze eine Lebensdauer von etwa acht bis zehn Jahren. Auch hier spielt es meist keine Rolle, ob es sich, zum Beispiel, um eine preiswerte Bodyguard Matratze bzw. Aldi Matratze oder um eine teure Eve Matratze handelt. Nach spätestens einem Jahrzehnt gilt eine neue Matratze zu kaufen. Auch, wenn die Schlafunterlage stets bestens gepflegt wurde, lassen hier die Stützfunktion, sowie die Elastizität des Materials mit der Zeit spürbar nach. Zumal eine Matratze auch nicht unbegrenzt sämtliche Körperflüssigkeiten absorbieren kann.

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