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Schläft es sich auf einem Selbstbau-Lattenrost wirklich gut? Ein kurzer Überblick.

Selbst bauen, heimwerken und basteln, ist zurzeit sehr angesagt. Wer ein wenig im Netz stöbert, stellt schnell fest, dass sich allerlei Dinge für wenig Geld auch selbst herstellen lassen. Voll angesagt ist da auch der Selbstbau-Lattenrost. Ein paar Holzlatten sind schnell im Baumarkt erstanden und mit ein bisschen handwerklichem Geschick ist der neue Lattenrost Marke Eigenbau auch schnell fertig. Allerdings will auch gesagt sein, dass Sie hier definitiv am falschen Ende sparen, denn genau wie Kopfkissen, Bettdecken und Co sollte die Herstellung solcher Produkte besser den Profis überlassen werden.

Auch, wenn sogar Stiftung Warentest bereits unter dem Titel „Teuer kaufen? Selbst bauen!“ einen Selbstbau-Lattenrost als preiswerte, wie gute Alternative empfiehlt, ist um die Umsetzung doch besser einen großen Bogen zu machen. Im Gegensatz zu Lattenrosten, die von Herstellern, wie Dunlopillo, Ravensberger, Tempur® und Co angeboten werden, können selbstgemachte Lattenroste nicht viel. Ähnlich, wie ein Nachtlager auf dem blanken Boden führt das Schlafen oftmals zu schmerzhaften Verspannungen und so fördern Selbstbau-Lattenroste keineswegs eine entspannte Nachtruhe.

Allein der Lattenrost macht circa 30% des Liegekomforts aus

Allein der Einsatz eines hochwertigen Lattenrosts, zum Beispiel, von der Marke Ravensberger oder Tempur® macht satte 30% des Liegegefühls aus. Aus diesem Grund ist ein individuell anpassbarer Lattenrost extrem wichtig, denn nur so lassen sich die Liegeeigenschaften wirklich verbessern. Wird der Lattenrost mit einer hochwertigen Matratze kombiniert, führt dies zu einem optimalen Komfort, sowie jeder Menge Flexibilität.

Welche Aufgaben übernimmt ein Lattenrost?

Kommt, beispielweise, ein Lattenrost der Marke Tempur® zum Einsatz führt dies automatisch zu einer besseren Durchlüftung im Bett. Schließlich schwitzt ein jeder Schläfer des Nachts zwischen 300 und 500 Milliliter Flüssigkeit aus, so dass der Lattenrost hilft diese durch die Matratze wieder an die Außenluft abzugeben. Kommt ein individuell, einstellbares Rost im Bett zum Einsatz garantiert dies ein optimales Zusammenspiel mit der Matratze.

Ein Selbstbau-Lattenrost hingegen ist meist nicht veränderbar und kann somit auch nicht zur Einsinkregulierung der Matratze genutzt werden. Besser ist es daher ein Lattenrost zu kaufen, denn gerade die Ausbalancierung der inneren Gewichtsverteilung des Körpers ist wichtig. Zumal ein selbstgebautes Lattenrost kaum eine sogenannte Mittelzonen-Verstärkung mitbringen kann. Gerade diese spielt aber bei der Stützung des menschlichen Körpers eine bedeutende Rolle.

Warum ist ein Selbstbau-Lattenrost demnach keine gute Idee?

Ein Lattenrost, welches selbst zusammengezimmert wurde, lässt sich kaum mit einem gekauften Lattenrost vergleichen, denn ein Produkt der Marke Eigenbau kann einfach weitaus weniger leisten. Zumal es doch passende Lattenroste für verschiedene Krankheitsbilder, sowie für übergewichtige Personen auf dem Markt gibt. Des Weiteren erfüllen diese Produkte stets bestimmte Ansprüche, so dass der Lattenrost Kauf stets mehr Sinn macht, als einen solchen selber zu bauen. So besitzt, zum Beispiel, ein jeder Lattenrost der Marke allnatura gleich mindestens 26 Federleisten samt Mittelzonen-Verstärkung, sowie zum Teil mit Härtegrad-Verstellung.

Schläfer können demnach verschiedene Einstellungen vornehmen, um einen besseren Liegekomfort in die Wege zu leiten. Ein jeder Lattenrost, welcher verstellt werden kann, verfügt über mehrere Zonen und besitzt optional ein Fuß-, wie Kopfteil, welches ebenfalls passende eingestellt werden kann.

In Kombination mit einer guten Matratze, zum Beispiel, von der Marke Bodyflex führt dieses Zusammenspiel dann zu einer Entlastung der Bandscheiben, wie der Rückenmuskulatur. Solche überaus positiven Funktionsweisen kann nun einmal nur ein Lattenrost mitbringen, welches mit hochflexiblen Leisten ausgestattet ist. Ein starres Modell, das da schnell eigenständig zusammen gezimmert wurde, lässt sich mit einem gekauften Marken Produkt daher kaum vergleichen.

So lohnt es sich hier einmal die Probe aufs Exempel zu machen. Legen Sie einfach mal Ihre gute Matratze auf den Boden und versuchen Sie einmal eine Nacht auf diese Weise entspannt zu schlafen. Wahrscheinlich werden Sie schon nach kurzer Zeit ein technisch ausgereiftes Lattenrost zu schätzen wissen, denn gut schlafen, lässt es sich hier trotz erstklassiger Matratze auf dem blanken Boden nicht.

Ausnahme bilden hier „One fits all“ Premium-Matratzen wie z.B. eve, muun und Casper. Diese Matratzen kommen tatsächlich ohne einen Lattenrost aus und werden nicht im Schlafkomfort beeinflusst.

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