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Wasserbett kaufen – Checkliste beachten

Vor dem Kauf eines Wasserbettes

Das Angebot an Wasserbetten ist groß und fast unüberschaubar. Deshalb ist es empfehlenswert, vor dem Kauf einige Angebote einzuholen und zu vergleichen. Auch der Besuch eines Fachgeschäftes kann bereits einige Fragen beantworten.

Ein Wasserbett hält bei guter Pflege zwischen 10 und 15 Jahren, deshalb sollte die Qualität des verwendeten Vinyls hochwertig und langlebig sein. Preiswerte Schnäppchen erweisen sich oft als Fehlinvestition. Vor allem wenn es tatsächlich zu einem Schadensfall kommen sollte. Hersteller von Marken-Wasserbetten reagieren oft kulanter gegenüber Garantieansprüchen oder Reklamationen.

Vor einer Kaufentscheidung sollte bedacht werden, dass der Betrieb eines Wasserbettes mit Kosten verbunden ist. Das Heizsystem benötigt ständig Strom, und die Kosten für Pflegeartikel fallen regelmäßig an. Obwohl der finanzielle Aufwand von der Größe, Art und Isolation des Wasserbettes, der Temperatur des Schlafraumes und der eingestellten Temperatur der Heizelemente abhängt, ist mit Kosten zu rechnen, die zwischen 2,50 Euro und ca. 10 Euro monatlich liegen können.

Auch wenn die modernen Wasserbetten stabil und auslaufsicher sind, bleibt doch ein Restrisiko zurück. Sollte es also wider Erwarten zu einem Wasseraustritt kommen, werden die durch das Wasser entstandenen Schäden durch die Hausratversicherung gedeckt. Die Kosten für das defekte Wasserbett werden allerdings nicht übernommen.

Ratsam ist ein Gespräch mit dem Versicherungsvertreter, da ev. auch die Änderung des bestehenden Vertrages möglich ist. Auf jeden Fall sollte in einem neuen Vertrag eine Zusatzklausel aufgenommen werden.

Beim Kauf eines Wasserbetts

Damit der Kauf des Wasserbettes möglichst kein Fehlkauf wird, sollte das Angebot des Fachgeschäftes „Probe zu liegen“, ruhig angenommen werden. Trotzdem kann es natürlich vorkommen, dass sich eine vorher als gut befundene Beruhigungsstufe zu Hause als unangenehm herausstellt. Deshalb bieten Fachgeschäfte häufig eine 3 monatige Austauschfrist an. Bei dem Austausch, der vom Fachhandel vorgenommen wird, können allerdings Kosten entstehen.

Die Vorgehensweise sollte vor einem Kauf mit dem Verkäufer geklärt werden. Auch sollte unbedingt erfragt werden, was alles im Lieferpreis enthalten ist. Wie kompetent ein Verkäufer wirklich ist, zeigt das Verkaufsgespräch. Der Verkäufer sollte über das Produkt bestens Bescheid wissen und umfassend und detailliert darüber informieren können. Er muss in der Lage sein Vor- und Nachteile der Systeme gut und leicht verständlich zu erklären. Aufschlussreich kann auch ein Blick auf die Garantiebedingungen sein und auf den Umfang des Serviceangebotes.

Die verwendeten, modernen Heizsysteme im Wasserbett sind TÜV- geprüft und besitzen das Zertifikat für „Geprüfte Sicherheit“ (GS). Die verwendeten Folien sollten möglichst keine Schadstoffe enthalten. Wichtig ist auch, dass das Thermostat abnehmbar ist und so, im Falle eines Defekts, einfach und problemlos ausgetauscht werden kann. Der Wasserkern muss durch die Schweißnähte fest verschlossen sein; deshalb sind doppelt verschweißte und perfekt gearbeitete Nähte von großer Wichtigkeit. Je weniger Schweißnähte benötigt wurden, umso besser ist der Wasserkern abgedichtet.

 

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