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Wasserbett Test-Überblick

Vorteile eines Wasserbettes

Der Vorteil eines Wasserbettes ist der außergewöhnlich gute Liegekomfort, da sich die mit Wasser gefüllte Matratze dem Körper optimal anpasst. Dadurch wird der Körperdruck bei einem Wasserbett gleichmäßig verteilt, so dass ein völlig entspanntes Liegen möglich ist. Die Wirbelsäule wird entlastet, alle Gelenke, Muskeln und der Beckenbereich können sich entspannen, und die Durchblutung wird, wegen der reduzierten Druckpunkte des Körpers, angeregt und kann ungehindert fließen.

Menschen, die bisher Einschlafschwierigkeiten hatten und sogar Medikamente nahmen, können diese reduzieren, da das Wasserbett ein rasches Einschlafen unterstützt. Die völlig entspannte und körpergerechte Lage führt wiederum zu einem ruhigen Schlaf, da sich der Schlafende während des Schlafens bedeutend weniger dreht, als auf einer herkömmlichen Matratze und demzufolge weniger häufig nachts erwacht.

Die Tiefschlafphase wird dadurch verlängert, und der Mensch erwacht am nächsten Morgen ausgeruht und frisch. Eine elektrische Beheizung sorgt mit einer wohldosierten Wärme für eine weitere Entspannung des gesamten Organismus.

Asthmatiker und Menschen mit einer Hausstauballergie schätzen ein Wasserbett besonders, da sich im Innern der Matratze weder Staub noch Milben, Hautschuppen oder Haarpartikel ansammeln können. Dazu kommt, dass die Oberfläche der Wassermatratze, sowie die waschbaren Auflagen, leicht gereinigt werden können und den höchsten Hygieneansprüchen genügen.

Ein Wasserbett unterliegt kaum einem Verschleiß, da bei Wasser, auch nach langer Zeit, keine Ermüdungserscheinungen auftreten. So kann ein Wasserbett guter Qualität durchaus jahrzehntelang halten. Der Liegekomfort und auch die stützende Wirkung des Wasserbettes bleiben viele Jahre konstant. Beim Kauf sollte auf ein separat zusetzender Schaumstoffrahmen geachtet werden, der eventuell, bei Bedarf, erneuert werden kann.

Wer sein Wasserbett regelmäßig pflegt und sorgsam mit ihm umgeht, wird über viele Jahre hinweg Freude an ihm haben. Aber natürlich hat besonders die Qualität des Bettes großen Einfluss auf Haltbarkeit und Langlebigkeit. Mitentscheidend ist die verwendete Vinylart, die Qualität des Schaumstoffrahmens bei einem Softside-Bett und die perfekt verschweißten Nähte des Wasserkerns.

Betrieb und Pflege eines Wasserbettes

Ein Wasserbett setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen. Da ist zunächst einmal der Sockelrahmen, der in der Höhe variierbar ist, aus dekorbeschichteten Spanplatten besteht und den es sogar mit integrierten Schubladen gibt. Der Sockel besteht aus 4 Sockelblenden, deren Ecken mit stabilen Eckverbindungen aus Holz, Kunststoff oder auch Aluminium fixiert werden.

Die innen liegenden Gewichtsverteiler sind verantwortlich für eine gleichmäßige Verteilung des Gesamtgewichtes auf die vorgegebene Fläche. Durch diese optimale Verteilung wird gewährleistet, dass der Fußboden die Last trägt, und die Raum- Statik hält.
Die Bodenplatte ist in der Regel eine stabile Spanplatte, die den Sockel bedeckt und ihn sogar überragt. Die Bodenplatte sorgt für eine ebene Fläche, die einen exakten Aufbau des eigentlichen Wasserbettes, auch Wassermatratze genannt, ermöglicht.

Damit die Eigenbewegung der Matratze beruhigt und reduziert werden kann, wird das Innere der Matratze mit Vlieslagen ausgekleidet. Das Vlies saugt das Wasser auf und gibt der Liegefläche dadurch Stabilität und Festigkeit. Je mehr Fliesmatten integriert werden, umso unbeweglicher wird die Matratze. Härte oder Weichheit der Matratze werden demzufolge durch die Wassermenge bestimmt. Der Grad und die Dauer der Wellenbewegung kann nach den gewünschten, individuellen Vorgaben, eingestellt werden. Zur Auswahl stehen sieben Beruhigungsstufen.

Bei der ersten Beruhigungsstufe werden keine Vlieseinlagen verwendet, so dass absolut keine Beruhigung des Wassers herbeigeführt wird; im Gegensatz zur 6.Beruhigungsstufe, bei der keine Wasserbewegung spürbar ist. Um ganz sicher zu gehen, dass die richtige Entscheidung, hinsichtlich der Beruhigungsstufe, getroffen wurde, können die Nachbewegungszeiten der Matzratzen miteinander verglichen werden. In Fachgeschäften kann bei kompetentem Fachpersonal nachgefragt werden.

Damit wirklich jeder Nutzer auf einer individuell angepassten Wassermatratze schlafen und entspannen kann, sind UNO- und DUAL- Matratzen auf dem Markt. DUAL bedeutet, das Doppelbett wird mit zwei einzelnen, von einander unabhängigen Wassermatratzen ausgestattet, so dass für jeden Schlafenden der optimale Schlafkomfort möglich ist.

Die meisten Wasserbetten werden mit einem speziellen Heizsystem erwärmt. Das kann eine Folienheizung, eine Carbonheizung oder es können auch Keramikheizelemente sein. Das Wasserbett bzw. die Matratze, wird stets von unten beheizt. Die Heizung besteht aus einer entsprechenden Heizungsmatte, die unter der Matratze verlegt wird. Zur Heizung gehört ein regelbares Thermostat, das stufenlos auf Temperaturen von 24°C – 36°C eingestellt werden kann. Dieses Thermostat befindet sich zwar außerhalb des Wasserbettes, ist jedoch mit dem Heizsystem verbunden und lässt sich individuell regulieren. Die Heizelemente sind doppelseitig isoliert und verfügen über eine automatische Sicherung gegen eine eventuelle Überhitzung des Heizsystems.

Im Handel sind aber auch Wasserbetten ohne eingebaute Heizsysteme erhältlich. Damit die Kühle des Wassers nicht spürbar wird und, um eine Auskühlung des Körpers während des Schlafens zu verhindern, benötigen diese Matratzen spezielle Isolationsbezüge. Trotz dieser Isolationsbezüge kann dieselbe Schlafqualität, wie sie bei einem Wasserbett mit Heizsystem gegeben ist, nicht erreicht werden. Eine wohltuende und kontinuierliche Muskelentspannung durch eine gleichmäßige Wärmezufuhr entfällt hier. Da das Bett unbeheizt ist, kann die Schwitzfeuchtigkeit u. U. nicht völlig verdunsten und es kann zu Schimmelbildung kommen.

Bei nichtkeramischen Heizelementen ist u. U. eine Abstrahlung elektromagnetischer Energie möglich, die für den Menschen schädlich sein könnte. Durch eine integrierte Nachtabschaltung kann das Heizelement vor der Schlafphase vom Stromkreis getrennt und die Strahlung unterbunden werden. Da Wasser sehr gut die Wärme aufnimmt, sinkt die Temperatur des Wasserbettes nur ganz minimal ab und wird vom Schlafenden nicht bemerkt. Eine weitere Möglichkeit ist, das Wasserbett am Tage aufzuheizen und das Heizsystem nachts abzustellen. Mittlerweile sind aber auch schon äußerst strahlungsarme Heizsysteme im Handel, die ebenfalls eine sehr gute Alternative darstellen.

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