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Die grössten Mythen rund um das Wasserbett.
Die grössten Mythen rund um das Wasserbett.

Wasserbetten im Test: Welche Mythen stimmen

Beim Begriff, Wasserbett, denken viele Menschen sofort an heiße Spielchen, an ein glucksendes Monster oder gleich an ein tonnenschweres Ungetüm, welches auf einem Holzfußboden nichts zu suchen hat. Wer selbst ein Wasserbett besitzt, weiß meist, dass viele diese Klischees häufig nur zum Teil zutreffen.

So eignet sich dieses Bett zwar durchaus für heiße Wellen beim Liebesspiel, viele Menschen kaufen sich aber ein Wasserbett, um diverse Rückenleiden zu lindern. Aber eignet sich ein solches Bett tatsächlich um Rückenschmerzen zu bekämpfen? Welche Mythen, die sich um dieses Bett ranken, stimmen tatsächlich?

Viele denken ein Wasserbett erkennt man bereits auf dem ersten Blick. Weit gefehlt, denn auch ein solches Bett, ist wie jede andere Schlafstätte auch komplett von Textil umgeben. Zumal Wasserbetten auch schon lange keine glucksenden Geräusche mehr von sich geben, dank der modernen Technik der Wasserbetten Beruhigung von heute. Hier dürfen sich Nutzer nach Herzenslust drehen und wenden, ohne dass es zu störenden Geräuschen kommt.

Wasserbetten im Schlafzimmer sorgen für keine Einsturzgefahr

In 99% aller Fälle muss man sich auch keine Gedanken um die Statik des Hauses machen. So wiegt ein Doppel-Wasserbett zwar schnell mal satte 800 Kilogramm und somit weitaus mehr als ein normales Ehebett, dennoch ist kaum ein Schlafzimmer gleich einsturzgefährdet. Pro Quadratmeter verteilt sich dieses Gewicht schließlich auf 150 bis 200 Kilogramm und das sollte eigentlich ein jeder Boden ohne weiteres aushalten können.

Wasserbetten sind Energiefresser

Geht es hingegen um den Energieverbrauch eines Wasserbettes, stimmt die Aussage, dass es sich um einen echten Energiefresser handelt. So gibt es für diese Betten zwar inzwischen moderne, energiesparende Technologien, dennoch ist der Verbrauch nicht so gering, wie viele es gerne hätten. Eine durchschnittliche Wärme von rund 28 Grad Celsius konstant hoch zu halten, kostet weitaus mehr Energie und somit auch Geld, als eine „normale“ Matratze im Unterhalt.

Umstritten ist der objektive Nutzen dieser Betten

Geht es hingegen um die weiteren konkreten Eigenschaften eines Wasserbetts, gehen die Meinungen stark auseinander. Fans dieser flüssigen Schlafstätten weisen gerne darauf hin, dass es sich hier tiefer und effizienter nächtigen lässt. Zudem viele Besitzer davon schwärmen, dass der Rücken nachhaltig entlastet wird, so dass Wasserbetten Rückenschmerzen lindern können. Wobei so mancher sogar von einem Anti-Aging Effekt berichtet.

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Durchaus gibt es hier auch die eine oder andere kleinere Studie. So fand man hier unter anderem heraus, dass Kinder, die in Wasserbetten schlafen vermehrt Wachstumshormone produzieren. Wobei es hier auch zu längeren Tiefschlafphasen kommen soll. Auch der geringere Auflagedruck von Wasserbetten ist zudem durchaus messbar, so dass Nutzer sich hier weniger während des Schlafs drehen und daher tiefer schlafen.

Ferkel würden Wasserbetten kaufen – wenn sie könnten

Im Jahr 2002 führten Experten aus Gießen eine eher amüsante Untersuchung durch. In diesem Test durften sich zahlreiche junge Ferkel aussuchen, ob sie auf temperierten Wasserbetten oder doch lieber Stein-, Gummi- oder Strohböden nächtigen möchten. Rund 99% der grunzenden Tiere wählten das Wasserbett. Zudem verletzten sich die Ferkel weniger und brachten am Ende weitaus mehr Körpergewicht auf die Waage, als die Tiere, die ihrem gewohnten Umfeld treu blieben.

Sind Wasserbetten gut für den Rücken?

Durchaus fanden sich aber auch menschliche Tester, die mit Rückenschmerzen zu kämpfen hatten, die dem Wasserbett den Vorzug gaben. 2008 wurde diese dänische Studie durchgeführt. Wobei es hier zu sagen gibt, dass der Beliebtheitsgrad mit weichen Matratzen im Vergleich zu harten Futon-Unterlagen gleich war. Fest steht, schädlich sind Wasserbetten auf gar kein Fall und das für niemanden.

Es findet sich kaum ein Experte, der abstreitet, dass ein Wasserbett den menschlichen Körper und somit auch den Rücken entlasten kann. Wie bei anderen Matratzen aber auch, spielt hier die richtige Einstellung eine Rolle. Schließlich gibt es auch hier verschiedene Härtegrade, die bei Wasserbetten als sogenannte „Beruhigungsstufen“ bezeichnet werden.

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